02 April 2026, 10:05

Caravaning-Branche setzt auf junge, digitale Käufer nach der Pandemie

Eine Gruppe von Menschen, die über ein grünes Feld gehen, einige schieben Kinderwagen, mit Bäumen im Hintergrund.

Caravaning-Branche setzt auf junge, digitale Käufer nach der Pandemie

Die deutsche Caravaning-Branche passt sich an ein jüngeres, digital besser vernetztes Publikum an. Eine aktuelle Studie des CIVD und der GfK zeigt Veränderungen in der Kundendemografie seit der COVID-19-Pandemie auf. Die Ergebnisse haben Pläne für eine neue Marketingstrategie und weitere Untersuchungen zu Kauftrends angestoßen.

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Der CIVD, der die Interessen der Caravaning-Branche in Deutschland vertritt, arbeitete mit der GfK zusammen, um Veränderungen im Kaufverhalten zu analysieren. Die Studie verfolgte Einstellungen und Werte von 2008 bis heute und verdeutlichte dabei einen spürbaren Wandel hin zu jüngeren Kundinnen und Kunden. Viele dieser neuen Käufer entdeckten das Camping während der Pandemie und haben andere Prioritäten als traditionelle Caravan-Enthusiasten.

Die Untersuchung ergab zudem, dass jüngere Käufer digital aktiver sind, was den CIVD dazu veranlasst, seine Marketingansätze anzupassen. Künftige Kampagnen werden klassische TV-Werbung mit einer stärkeren digitalen Ausrichtung kombinieren, um diese Zielgruppe besser zu erreichen. Die Organisation ist auch für den CARAVAN SALON in Düsseldorf verantwortlich, eine der wichtigsten Messen der Branche.

Die Studie erhielt in Deutschland große mediale Aufmerksamkeit. Auf Basis dieses Erfolgs planen CIVD und GfK nun ein weiteres Projekt. Dieses soll die Kaufbereitschaft für Fahrzeuge messen und übergeordnete Branchentrends identifizieren. Die Ergebnisse werden dem CIVD helfen, seine Strategien für einen sich wandelnden Markt zu verfeinern. Eine jüngere, technikaffine Zielgruppe prägt zunehmend die Nachfrage nach Wohnmobilen und Caravans. Die nächste Forschungsphase zielt darauf ab, klarere Einblicke in zukünftige Kaufmuster zu liefern.

Quelle