19 March 2026, 20:04

Bochum sucht faire Lösungen im Taxi-Streit mit Uber und Co.

Eine belebte Straße in Berlin mit vielen geparkten Taxis, Fußgängern auf dem Gehweg, Laternenpfählen, Bäumen, Gebäuden, einem Bogen mit Statuen, einem Turm in der Ferne und einem bewölkten Himmel.

Bochum sucht faire Lösungen im Taxi-Streit mit Uber und Co.

Bochum überprüft derzeit seine Taxivorschriften, um auf die Konkurrenz durch Fahrvermittlungs-Apps wie Uber zu reagieren. Anders als das benachbarte Essen, das für kurze Fahrten einen Mindestpreis von 10 Euro einführte, setzt die Stadt auf alternative Lösungen. Lokale Politiker und Behörden diskutieren nun, wie ein fairer Ausgleich zwischen traditionellen Taxis und modernen Dienstleistungen gelingen kann.

Essen hatte 2023 für Fahrten unter fünf Kilometern einen Mindestpreis von 10 Euro für Vermittlungsdienste eingeführt, gültig ab dem 1. Juli. Die Maßnahme sollte ortsansässige Taxifahrer schützen, doch ähnliche bundesweite Debatten kamen nicht voran. Bochum hingegen schlägt einen anderen Weg ein.

Die Stadtverwaltung zeigt sich zwar offen für eine Aktualisierung der Taxiregeln, lehnt aber eine feste Preisuntergrenze für Apps ab. Stattdessen prüft sie Anpassungen, um Taxis wettbewerbsfähiger zu machen. Die Freie Demokratische Partei (FDP) setzt sich für mehr Preisflexibilität ein, darunter auch im Voraus vereinbarte Festpreise für Taxifahrten.

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Um fundierte Entscheidungen zu treffen, hat Bochum ein Gutachten zu einem neuen Preismodell in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden nach der Sommerpause erwartet. Unterdessen könnte die FDP-Fraktion einen offiziellen Antrag einreichen, um flexible Taxitarife zu fördern.

Bochums Vorgehen unterscheidet sich damit deutlich von Essens strenger Mindestpreisregelung. Die Stadt wartet zunächst auf die Empfehlungen der Experten, bevor sie Änderungen finalisiert. Ziel der neuen Vorschriften soll ein fairerer Markt für sowohl Taxis als auch Fahrvermittlungsdienste sein.

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