21 April 2026, 22:04

Bielefelds Polizei startet harten Kampf gegen Raserei und schwere Unfälle

Eine geteilte Straße mit fahrenden Fahrzeugen, ein Tempolimit-Schild, Bäume, Strommasten mit Oberleitungen und einen klaren blauen Himmel.

Bielefelds Polizei startet harten Kampf gegen Raserei und schwere Unfälle

Die Bielefelder Polizei hat eine neue Kampagne gestartet, um die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten zu verringern. Der Vorstoß erfolgt, nachdem überhöhte Geschwindigkeit im Jahr 2025 als eine der Hauptursachen für Zusammenstöße identifiziert wurde. Die Behörden werden die Kontrollen und Aufklärungskampagnen in der gesamten Stadt sowie auf den Autobahnen intensivieren.

Im vergangenen Jahr verzeichnete Bielefeld 1.071 Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. In 92 dieser Fälle war überhöhte Geschwindigkeit der Hauptgrund. Besonders ausgeprägt war das Problem auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Stadt: Dort führten 297 Unfälle zu 482 Verletzungen oder Todesfällen – 80 davon standen in direktem Zusammenhang mit Raserei.

Die Polizei wird nun häufiger Geschwindigkeitskontrollen in städtischen Gebieten und auf Autobahnabschnitten durchführen. Die genauen Standorte werden jedoch nicht bekannt gegeben, um Autofahrer dazu zu bringen, überall die Tempolimits einzuhalten. Beamte werden zudem Raser anhalten, um vor Ort über Verkehrssicherheit zu sprechen.

Die Kampagne ist Teil der umfassenderen "Strategie zur Vermeidung von Verkehrsunfällen" der Stadt Bielefeld. Diese steht im Einklang mit dem Landesziel "Vision Zero", das schwere und tödliche Unfälle vollständig beseitigen soll. Besonders gefährdet bleiben schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer, die durch geschwindigkeitsbedingte Vorfälle einem hohen Risiko ausgesetzt sind.

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Die Maßnahmen konzentrieren sich auf strengere Kontrollen und Aufklärung, um die Zahl der Verletzten auf Bielefelder Straßen zu reduzieren. Durch die gezielte Bekämpfung von Raserei hofft die Polizei, die Anzahl vermeidbarer Unfälle zu senken. Die Initiative läuft parallel zu laufenden Bemühungen, die allgemeine Verkehrssicherheit in der Region zu verbessern.

Quelle