Betrunkener Lkw-Fahrer rammt zu niedrige Eisenbahnbrücke und flieht mit 2,5 Promille
Charlotte KrügerBetrunkener Lkw-Fahrer rammt zu niedrige Eisenbahnbrücke und flieht mit 2,5 Promille
Ein betrunkener Lkw-Fahrer richtete schwere Schäden an, nachdem er versucht hatte, seinen 40-Tonnen-Laster gewaltsam durch eine zu niedrige Eisenbahnunterführung im Kreis Siegen-Wittgenstein zu zwängen. Die Behörden stellten ihn später in Niederdresselndorf mit einem Blutalkoholwert von 2,5 Promille fest – weit über der gesetzlichen Grenze.
Der Vorfall begann, als der Fahrer versuchte, die für sein Fahrzeug zu niedrige Unterführung zu passieren. Bei der Kollision riss es Teile des Fahrzeugdachs und der Verkleidung des Aufliegers ab, wodurch sichtbare Schäden am Eingangsbereich der Brücke entstanden. Dennoch blieb die Statik des Bauwerks intakt, sodass es weiterhin voll nutzbar ist.
Statt anzuhalten, setzte der Fahrer zurück und flüchtete vom Unfallort. Die Polizei konnte ihn später in Niederdresselndorf ausfindig machen, wo Tests seine extreme Alkoholisierung bestätigten. An seinem Lkw entstand ein Schaden in Höhe von geschätzten 70.000 Euro.
Die Staatsanwaltschaft bereitet nun Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort vor.
Durch das Fehlverhalten des Fahrers kam es zu erheblichen Sachschäden und der Einleitung eines Strafverfahrens. Die Eisenbahnunterführung, die durch den Zusammenstoß beschädigt wurde, musste jedoch nicht gesperrt werden. Die Behörden werden auf Basis der gesammelten Beweise weitere rechtliche Schritte einleiten.






