14 June 2026, 08:04

Bergische IHK warnt vor Bürokratieflut und fordert mehr Dialog mit der Politik

IHK-Präsidium warnt vor Geschäftsüberlastung durch zunehmende Bürokratie

Bergische IHK warnt vor Bürokratieflut und fordert mehr Dialog mit der Politik

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat kürzlich ein Gespräch mit Abgeordneten aus der Bergischen Region geführt, um die wachsende Sorge über bürokratische Auflagen zu thematisieren. Vertreter der Wirtschaft betonten, wie stark die zunehmende Regulierungsflut ihre Betriebsabläufe und Ressourcen belastet. Bei dem Treffen wurden zudem weitere zentrale Herausforderungen für die regionale Wirtschaft erörtert.

Die Bergische IHK kündigte an, im Vorfeld der Europawahl 2024 eine Podiumsdiskussion zu veranstalten. Dies folgte auf einen umfassenderen Austausch mit lokalen Abgeordneten zu bürokratischen Hürden, Energiepolitik und der Verkehrsinfrastruktur.

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IHK-Präsident Henner Pasch kritisierte die öffentlichen Behörden für Verzögerungen bei der Umsetzung von Lösungen aufgrund überbordender Vorschriften. Er wies darauf hin, dass Unternehmen Personal und finanzielle Mittel umleiten müssten, um den neuen bürokratischen Anforderungen gerecht zu werden. Ein zentrales Thema war die Energiepolitik, da sowohl Betriebe als auch Bürger auf eine stabile und bezahlbare Energieversorgung angewiesen sind.

Vertreter der CDU hatten ihre Teilnahme zunächst zugesagt, sagten dann aber kurzfristig ab. Wirtschaftsführer zeigten sich verärgert, dass Abgeordnete von SPD und Grünen aus politischen Gründen nicht teilnahmen. Marcel Hafke (FDP) und Dr. Hartmut Beucker (AfD) teilten zwar die Sorgen der Wirtschaft, betonten jedoch, dass viele Lösungen auf Bundes- oder EU-Ebene angegangen werden müssten.

Die Vollversammlung der IHK sprach sich mit großer Mehrheit für einen fortlaufenden Dialog mit allen gewählten Vertretern aus. Auch der marode Zustand der Verkehrsinfrastruktur und zögerliche Sanierungen wurden als erhebliche Wachstumshemmnisse für die Region genannt.

Das Treffen unterstrich die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik, um bürokratische Hindernisse abzubauen. Eine zuverlässige Energieversorgung und Verbesserungen im Verkehrssektor bleiben entscheidend für die wirtschaftliche Stabilität der Region. Die IHK wird den Austausch mit Verantwortungsträgern fortsetzen, um diese drängenden Probleme anzugehen.

Quelle