11 April 2026, 16:04

Altenaer Polizei jagt Motorradfahrer ohne Führerschein und falsches Kennzeichen

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Altenaer Polizei jagt Motorradfahrer ohne Führerschein und falsches Kennzeichen

Altenaer Polizei verschärft Verkehrskontrollen im Rahmen der europaweiten Aktion "Konzentration im Verkehr"

Im Zuge der Kampagne, die Ablenkungen am Steuer – insbesondere durch Handys und andere elektronische Geräte – bekämpfen und so die Unfallzahlen senken soll, hat die Altenaer Polizei ihre Kontrollen ausgeweitet. Dabei wurden zahlreiche Verstöße dokumentiert, darunter Rasen, Rotlichtvergehen und eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit einem unerlaubt fahrenden Motorradfahrer.

Schwerpunkt der Aktion war von Anfang an die Reduzierung von Ablenkungen im Straßenverkehr. Allein zwölf Autofahrer, die während der Fahrt ihr Handy nutzten, mussten ein Bußgeld in Höhe von je 100 Euro zahlen. Hinzu kamen Bearbeitungsgebühren und ein Punkt in Flensburg.

Besonders brisant: Ein 20-jähriger Motorradfahrer löste eine gefährliche Situation aus. Zunächst war er an der Tankstelle an der Bahnhofstraße durch riskantes Überholen aufgefallen. Als die Beamten ihn mit Blaulicht und Sirene zum Anhalten aufforderten, flüchtete er – es folgte eine Verfolgungsjagd. Diese endete, als der Fahrer zu Beginn der Uferstraße die Kontrolle verlor.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann keinen Führerschein besaß und sein Motorrad ein gefälschtes Kennzeichen trug. Ihm drohen nun Anklagen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmanipulation, fehlendem Versicherungsschutz sowie illegalen Straßenrennens nach § 315d des Strafgesetzbuchs.

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Auch Rasen blieb ein Dauerbrenner: Elf Autofahrer überschritten das 30-km/h-Tempo-Limit in der Bahnhofstraße – acht erhielten Verwarnungsgelder, drei mussten mit einer offiziellen Anzeige rechnen. Fünf Verkehrsteilnehmer missachteten rote Ampeln, weitere fünf wurden ohne gültigen Versicherungsschutz erwischt.

Die Kontrollen sind Teil von "Roadpol", einer europaweiten Initiative, die durch konsequente Überwachung die Verkehrssicherheit erhöhen will. Die Altenaer Aktion hat bereits zu Bußgeldern, Punkten in Flensburg und strafrechtlichen Ermittlungen geführt. Die Polizei wird weiterhin gefährliches Verhalten ahnden – von Handy-Nutzung am Steuer bis hin zu Fahrten ohne Versicherung. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Kampagne "Konzentration im Verkehr" geplant.

Quelle