09 June 2026, 18:05

Alemannia Aachen baut um: Wagner bleibt, Schlüsselspieler gehen

Alemannia Aachen: Matti Wagner bleibt - Fotios Pseftis geht - Noah Pesch kommt nicht

Alemannia Aachen baut um: Wagner bleibt, Schlüsselspieler gehen

Alemannia Aachen formiert sein Team neu vor der kommenden Saison. Der Traditionsverein hat den lokalen Spieler Matti Wagner fest verpflichtet, muss sich jedoch von mehreren Leistungsträgern aus Leihgeschäften verabschieden. Die Vereinsführung steht nun vor der Herausforderung, nach einem starken Saisonfinale ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen.

Matti Wagner, in Aachen geboren, unterschrieb einen Zweijahresvertrag nach einer Leihe von der SpVgg Greuther Fürth. Der 24-jährige Mittelfeldspieler nannte sowohl berufliche als auch persönliche Bindungen als Gründe für seinen Verbleib. Seine feste Verpflichtung bringt Stabilität in eine Mannschaft im Umbruch.

Drei prägende Leihspieler werden den Verein verlassen: Torschützenkönig Lars Gindorf (von Hannover 96) wechselt in eine höhere Liga, während Jonas Oehmichen (Dynamo Dresden) und Pierre Nadjombe (1. FC Magdeburg) ebenfalls gehen – ihre Abgänge hinterlassen Lücken im Kader. Auch Torhüter Fotios Pseftis, ein weiterer Leihspieler, kehrt aus finanziellen Gründen nicht zurück.

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Aachen hatte zwar Interesse an Noah Pesch signalisiert, doch dessen Vater Manfred Pesch bestätigte, dass der junge Spieler nicht wechseln werde. Mit Pseftis’ Abgang sucht der Verein nun mindestens einen neuen Torwart. Der erfahrene Manuel Riemann bleibt eine Option, eine Entscheidung steht jedoch noch aus.

Die starke Rückrunde der Vorsaison gibt dem Team Grund zur Hoffnung. Doch die größte Aufgabe für die Aachen-Führung bleibt der Aufbau eines ausgewogenen Kaders vor Saisonstart. Wagners Verpflichtung sorgt für Kontinuität, doch die Abgänge von Gindorf, Oehmichen und Nadjombe schwächen die Offensive. Die Torhüterfrage ist weiterhin ungelöst – Riemanns Zukunft wird noch diskutiert. Aachen muss nun zügig handeln, um die Lücken vor dem ersten Spieltag zu schließen.

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