23 May 2026, 12:04

1.400 Kilometer Radtour für humanitäre Hilfe startet in Münster

Großartige Solidarität auf zwei Rädern: Die 'Ride for Rescue'-Hilfsaktion für die Ukraine startet morgen, führt auch durch Halle (Saale)

1.400 Kilometer Radtour für humanitäre Hilfe startet in Münster

„Ride for Rescue“: 1.400 Kilometer Radtour für humanitäre Hilfe in Osteuropa startet im nächsten Frühling in Münster

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Im kommenden Frühjahr wird in Münster die Wohltätigkeits-Radfernfahrt Ride for Rescue starten. Die von dem ortsansässigen Radfahrer Markus Weber organisierte 1.400 Kilometer lange Tour hat das Ziel, Spenden für humanitäre Hilfsprojekte in Osteuropa zu sammeln. Die Initiative stößt bereits jetzt auf große Resonanz – bisher wurden über 10.000 Euro gespendet.

Die Fahrt beginnt am 23. Mai 2026 am Prinzipalmarkt in Münster und endet in Lwiw in der Ukraine. Unterwegs führt die Route durch Altenberge, Bielefeld, Dresden und weitere wichtige Stationen. Zuschauer sind eingeladen, sich zu Beginn jeder Etappe einzufinden, um die Teilnehmer anzufeuern.

Markus Weber, ein gebürtiger Münsteraner, ins Leben gerufen, um die Arbeit von Freunde helfen! Konvoi zu unterstützen – einer gemeinnützigen Organisation, die Hilfsgüter in von Konflikten betroffene Regionen bringt. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat die Initiative bereits über 5.620 Tonnen an Versorgungsgütern in die Region transportiert.

Sämtliche Spenden fließen direkt in humanitäre Projekte, da die Organisatoren und Helfer ihre eigenen Kosten tragen. Vor Ort werden lokale Service-Clubs wie Old Tablers, Round Table und Rotary die Radfahrer unterstützen. In Polen stehen zudem internationale Partner wie die Rotary-Clubs in Breslau und Tschenstochau bereit, um zusätzliche Hilfe zu leisten.

Die Aktion bietet verschiedene Sponsoring-Möglichkeiten, sodass Unternehmen und Privatpersonen sich beteiligen können. Die Radfahrer, die Markus Weber begleiten, werden täglich lange Strecken zurücklegen, wobei Pausen und öffentliche Begegnungen eingeplant sind.

Die Veranstaltung knüpft an jahrelange Hilfsarbeit von Freunde helfen! Konvoi und seinen Partnern an. Die gesammelten Mittel sollen dazu beitragen, dringend benötigte Hilfsgüter zu bedürftigen Gemeinden zu bringen. Die Organisatoren erwarten, dass die Teilnahme mit Annäherung an den Starttermin weiter wachsen wird.

Quelle