29 March 2026, 14:05

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Konsequenzen

Schilder am Straßenrand mit der Aufschrift "Alkoholgenuss ist verboten" und "Rauchen verboten", mit Bäumen und Gras im Hintergrund.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Konsequenzen

Zwei Fahrer von Pedelecs haben am Wochenende bei getrennten Unfällen schwere Verletzungen erlitten. Bei beiden Vorfällen scheint Alkoholkonsum eine Rolle gespielt zu haben. Die Polizei warnt, dass Radfahren unter Alkoholeinfluss rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann – bis hin zu strafrechtlicher Verfolgung.

Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabend in Straelen. Ein 45-jähriger Mann wurde bewusstlos neben seinem Pedelec auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Am Sonntagmittag kam es in Geldern nahe Am Mühlenwasser zu einem zweiten Vorfall. Ein 41-jähriger Mann wurde verletzt neben seinem Pedelec entdeckt und ebenfalls mit schweren Wunden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei beiden Fahrern stellten die Beamten Anzeichen von Alkoholisierung fest. Im Rahmen der Ermittlungen wurden Blutproben entnommen. Nach deutschem Recht drohen Radfahrern – einschließlich Pedelec-Nutzern – Strafen, wenn sie mit einem Blutalkoholwert von 0,3 Promille oder höher erwischt werden, insbesondere bei offensichtlicher Fahruntüchtigkeit. Erst kürzlich wurde in Mitwitz ein 52-Jähriger angeklagt, nachdem er stark betrunken einen Unfall verursacht hatte.

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Die beiden verletzten Männer befinden sich weiterhin nach den Wochenendvorfällen in medizinischer Behandlung. Die Polizei betont erneut, dass die Alkoholgrenzen für alle Verkehrsteilnehmer gelten – auch für Radfahrer. Verstöße können Bußgelder, den Entzug der Fahrerlaubnis oder sogar ein Strafverfahren zur Folge haben.

Quelle