08 May 2026, 14:09

"Wheelie Show": Inklusives Tanzprojekt feiert rauschende Premiere in Hamburg

Balletttänzerinnen in rosafarbenen Tutus sitzen auf einer Bühne, beleuchtet von einem Scheinwerfer im Hintergrund, und führen synchronisierte Bewegungen aus.

"Wheelie Show": Inklusives Tanzprojekt feiert rauschende Premiere in Hamburg

„Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere in Hamburg

Ein neues Tanzprojekt für gemischte Fähigkeiten, die „Wheelie Show“, hat in Hamburg Premiere gefeiert. Die Produktion vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderungen und verbindet Rollschuhe und Rollstühle zu einer energiegeladenen Darbietung. Über sechs Monate entstanden, erkundet das Stück das unerbittliche Tempo des modernen Lebens – und jene seltenen Augenblicke, in denen Menschen innehalten.

Die Idee zur Show entstand aus einem Tanzkurs namens „Rolling Good Times“, der auf einer Rollschuhbahn im „Planten un Blomen“-Park stattfand. Sechs Performende – die Hälfte auf Rollschuhen, die andere in Rollstühlen – entwickelten das Stück gemeinsam in Proben und durch kreativen Austausch. Ihre grell karierten Overalls, verziert mit Sponsorenlogos, unterstreichen das Thema Geschwindigkeit.

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Die Aufführung wechselt zwischen Ruhe und Chaos, verbindet künstlerischen Anspruch mit Unterhaltung. Ein besonderes Highlight: Rollschuhfahrer:innen balancieren auf fahrenden Rollstühlen und schaffen so dynamische Hebefiguren. Vor jeder Vorstellung teilen die Tänzer:innen persönliche Gedanken darüber, wann das Leben sie zum Verlangsamen zwingt.

Jonah Onnen, einer der Performenden, hofft, dass das Publikum mit weniger Vorurteilen und einem Gefühl von Freude nach Hause geht. Das Stück fordert Wahrnehmungen heraus, indem es Bewegung auf unerwartete Weise zeigt. „Wheelie Show“ verschmilzt Athletik mit Erzählkunst und nutzt Rollschuhe und Rollstühle als gleichwertige Ausdrucksmittel. Die sechsmonatige Zusammenarbeit mündete in eine Inszenierung, die moderne Rhythmen hinterfragt und gleichzeitig Inklusion feiert. Zuschauer:innen können sie im Rahmen des Hamburger Kulturprogramms erleben.

Quelle