14 March 2026, 02:04

Wasserstoff-Gipfel 2026: Hydroverse und Hy.Summit fusionieren in Essen

Das Logo des European H2 Valley of the Year 2022 zeigt einen blauen Kreis mit einem weißen Wasserstoffsymbol in der Mitte, umgeben von einem weißen Rand, mit der darunter geschriebenen ├╝berschrift "Basque Hydrogen Corridor" in fetter, schwarzer Schrift.

Wasserstoff-Gipfel 2026: Hydroverse und Hy.Summit fusionieren in Essen

Zwei große Wasserstoff-Fachveranstaltungen werden 2026 erstmals gemeinsam stattfinden. Die Hydroverse Convention und der Hy.Summit.Rhein.Ruhr verschmelzen zu einer einzigen Großveranstaltung auf dem Gelände der Messe Essen. Die Organisatoren wollen damit internationale Akteure zusammenbringen, die an Projekten zur Energiewende arbeiten.

Die kombinierte Veranstaltung ist für den 15. September 2026 im Essener Messezentrum geplant. Sie soll als Plattform für den Austausch über Wasserstofftechnologien in ganz Europa dienen und gleichzeitig den Fokus auf regionale Dekarbonisierungsvorhaben im Rhein-Ruhr-Gebiet legen. André Boschem, Geschäftsführer der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, hat die Initiative öffentlich unterstützt.

Bisher fanden große Wasserstoff-Kooperationen bereits in mehreren europäischen Ländern statt. In Deutschland wurden das Future Forum Green Hydrogen in Berlin und der Deutsch-Italienische Energiedialog in Rimini ausgerichtet. Die Niederlande veranstalteten den World Hydrogen Summit in Rotterdam, während Polen die World of Hydrogen Expo in Warschau ausrichtete. Auch Spaniens European Hydrogen Energy Conference in Sevilla brachte Start-ups, Industrievertreter und Forscher zusammen.

Die Hydroverse Convention fungierte traditionell als europäisches Zentrum für Wasserstoffinnovationen. Der Hy.Summit.Rhein.Ruhr konzentrierte sich hingegen auf praktische Dekarbonisierungslösungen für eine der wichtigsten Industrieregionen Europas. Die fusionierte Veranstaltung wird nun sowohl technologische Fortschritte als auch die Umsetzung konkreter Projekte in den Mittelpunkt stellen.

Die gemeinsame Konferenz wird laufende Dekarbonisierungsprojekte präsentieren und grenzüberschreitende Partnerschaften fördern. Durch die Zusammenlegung beider Events hoffen die Organisatoren, die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Politik zu beschleunigen. Die Essener Veranstaltung folgt damit einem Trend, bei dem europäische Regionen ihr Know-how bündeln, um die Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben.

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