Warum niemand Huw Edwards' Luxusvilla in Dulwich kaufen will
Huw Edwards' 4,75-Millionen-Pfund-Haus in Dulwich bleibt unverkäuflich
Das 4,75 Millionen Pfund teure Haus des ehemaligen BBC-Moderators Huw Edwards in Dulwich, Südlondon, findet seit seiner Verurteilung wegen Besitzes kinderpornografischen Materials keinen Käufer. Das Sechs-Zimmer-Anwesen, das einst fast das Doppelte des örtlichen Durchschnittspreises wert war, steht trotz einer deutlichen Preissenkung weiterhin zum Verkauf.
Edwards hatte das Haus 2006 für 1,85 Millionen Pfund erworben. Es liegt in einer der begehrtesten Straßen Dulwichs, in der Nähe von Dulwich Village, West Dulwich und mehreren hoch angesehenen Schulen. Das über 370 Quadratmeter große Grundstück umfasst drei Empfangsräume, ein Büro, eine Bibliothek, eine Doppeltiefgarage und einen großen Garten.
Im Juli 2024 verließ Edwards das Haus – Monate vor seinem Gerichtsverfahren. Im September desselben Jahres erhielt er eine zweijährige Bewährungsstrafe, nachdem er gestanden hatte, unzüchtige Bilder von Kindern besessen zu haben. Einen Monat später kam das Anwesen für 4,75 Millionen Pfund auf den Markt.
Bis 2025 sank der geforderte Preis auf 3,85 Millionen Pfund. Doch selbst mit dieser Reduzierung fand sich kein Interessent. Auch die Immobilienpreise in der gleichen Straße fielen im Schnitt auf 1,965 Millionen Pfund – ein Rückgang von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Heute Abend wird die zweiteilige TV-Dokudrama-Reihe Power: Der Sturz des Huw Edwards mit Martin Clunes in der Hauptrolle ausgestrahlt. Das Haus bleibt derweil zum reduzierten Preis von 3,85 Millionen Pfund unverkauft. Sein Scheitern auf dem Immobilienmarkt folgt nicht nur Edwards' Verurteilung, sondern auch einem generellen Preisverfall in der Gegend. Die Ausstrahlung des Dramas wird die Aufmerksamkeit für den Fall heute erneut verstärken.






