25 June 2026, 16:03

VW Logistik wappnet sich gegen künftige Lieferketten-Krisen mit neuen Strategien

Einsatzbereit für jede Krise, an jedem Punkt der Lieferkette von Volkswagen

VW Logistik wappnet sich gegen künftige Lieferketten-Krisen mit neuen Strategien

Volkswagen Group Logistics rüstet sich für künftige Herausforderungen in der Lieferkette

Die Volkswagen Group Logistics arbeitet daran, ihre Fähigkeit zur Bewältigung zukünftiger Störungen in der Lieferkette zu verbessern. Simon Motter, Geschäftsführer Logistik des Konzerns, will die Reaktion auf anhaltende Probleme in den Bereichen Schifffahrt, Betrieb und Fahrzeugtransport stärken. In den vergangenen Jahren hatte die Gruppe bereits mit erheblichen Hindernissen zu kämpfen – von Chipknappheit bis zu Bahnstreiks.

Während des Halbleitermangels koordinierte die Group Logistics die Verteilung der verfügbaren Chips und setzte Steuerungsteams entlang der gesamten Lieferkette und Produktion ein. Um Engpässe bei der Fahrzeugverteilung zu entschärfen, verlegte man Teile des Transports auf die Straße und baute die direkte Lkw-Kapazität aus.

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Um weitere Risiken zu minimieren, überwacht das Team nun kritische Komponenten und strategische Materialien wie Batteriezellen und -module tief in der Tier-N-Lieferkette. Zudem wurden Systeme eingeführt, um die Logistikkapazitäten für Fahrzeuge vorherzusagen und frühzeitig Lücken zu erkennen. Sondermaßnahmen wie Charterflüge und Lkw-Transporte aus China sicherten die Aufrechterhaltung der Produktion.

Motter betont, wie wertvoll die gemachten Erfahrungen für eine krisenfeste Strategie sind. Obwohl er die Zusammenarbeit mit externen Logistikdienstleistern bevorzugt, investiert der Konzern in ein besseres Partnermanagement und eine optimierte Kapazitätsplanung. Die enge Abstimmung mit den Logistikteams der Marken und Werke half, die Auswirkungen der Streiks im deutschen Schienennetz abzufedern.

Ziel der Maßnahmen ist ein widerstandsfähigeres Logistiknetz. Die Volkswagen Group Logistics verfügt nun über eine bessere Transparenz in den Lieferketten sowie verbesserte Instrumente zur Prognose und Steuerung von Kapazitäten. Damit sollen Verzögerungen verringert und ein reibungsloser Betriebsablauf sichergestellt werden.

Quelle