Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung künftiger Olympischer Spiele
Charlotte KrügerVier deutsche Olympia-Kandidaten schaffen erste Hürde - Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung künftiger Olympischer Spiele
Vier deutsche Regionen sind einen Schritt näher daran, künftige Olympische Spiele auszurichten. Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben alle die erste nationale Auswahlphase erfolgreich durchlaufen. Offizielle Stellen lobten ihre Bemühungen, während die Planung für eine mögliche Bewerbung weitergeht.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bestätigte die Fortschritte aller vier Kandidaten. Jede der Regionen hat nun bis Ende Mai 2026 Zeit, ihre Konzepte mit Unterstützung des DOSB weiter auszuarbeiten. Auch die öffentliche Meinung wird eine Rolle spielen, da bis Juni 2026 Volksabstimmungen durchgeführt werden können.
Eine endgültige Entscheidung, welche Stadt oder Region Deutschland international vertreten wird, steht für den Herbst 2026 an. Noch ist unklar, ob sich das Land für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird. DOSB-Präsident Thomas Weikert würdigte die Kandidaten für ihre gründliche Vorbereitung bis zu diesem Zeitpunkt.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf den Verkehrsanbindungen: Über 90 Prozent der Wettkampfstätten sollen innerhalb von 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Dies entspricht den Nachhaltigkeitszielen und soll die Spiele für Zuschauer leicht zugänglich machen.
In der nächsten Phase werden die Bewerbungen weiter ausgearbeitet, bevor ein nationaler Kandidat ausgewählt wird. Bei Erfolg könnte Deutschland erstmals seit den Münchner Spielen 1972 wieder Gastgeber der Olympischen Spiele sein. Die endgültige Wahl hängt von der öffentlichen Unterstützung und der Überzeugungskraft der einzelnen Konzepte ab.






