Vermisste Reiterin im Haardwald nach nächtlicher Großsuche gerettet
Mia AlbrechtVermisste Reiterin im Haardwald nach nächtlicher Großsuche gerettet
Vermisstenfall im Haardwald: Reiterin nach nächtlicher Suche wohlbehalten aufgefunden
Am Abend des 5. Januar 2026 wurde eine junge Frau im Haardwald als vermisst gemeldet, nachdem sie von einem Ausritt nicht zurückkehrte. Rettungskräfte leiteten eine großangelegte Rückwärtssuche ein, an der Feuerwehrleute, Polizisten und medizinisches Personal aus mehreren Städten beteiligt waren. Später wurden sowohl die Reiterin als auch ihr Pferd wohlbehalten, aber unterkühlt aufgefunden.
Der Vorfall begann, als die Frau nicht wie erwartet von ihrem Ritt zurückkehrte. Bekannte hatten kurz telefonischen Kontakt mit ihr, doch erste Bildersuche-Ergebnisse ließen keine genaue Ortsbestimmung zu. Gegen 19:00 Uhr forderte die Polizei Unterstützung bei der Feuerwehr Datteln an.
Einsatzkräfte durchsuchten das Gelände in der Nähe der Redder Straße, wo die Frau zuletzt vermutet wurde. Die Drohnenstaffel der Feuerwehr Recklinghausen wurde in Bereitschaft versetzt, kam jedoch nicht zum Einsatz. Gleichzeitig wurde ein zweiter Notruf von den Löschfahrzeugen 2 und 3 bearbeitet, wobei die A-Schicht die Einsatzleitung übernahm, da die B-Schicht bereits in die Rückwärtssuche eingebunden war.
Nach etwa 30 Minuten wurden die Frau und ihr Pferd unverletzt, aber ausgekühlt lokalisiert. Die Aktion endete gegen 20:30 Uhr; weitere Angaben zur Identität der Reiterin wurden nicht veröffentlicht.
An der Rückwärtssuche beteiligten sich mehrere Rettungsteams, darunter Feuerwehrleute aus Datteln und Oer-Erkenschwick sowie Polizei und Rettungsdienste. Verletzungen gab es keine, die Frau befand sich in stabilem Zustand. Die Behörden gaben weder ihren Namen noch weitere persönliche Details bekannt.






