29 January 2026, 16:15

Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein Leben für soziale Gerechtigkeit

Ein Mann steht an einem Podium mit einem Mikrofon und Papier, während er eine Sitzreihe mit verschiedenen Gegenständen auf dem Tisch und Flaggen, einem Banner und anderen Elementen im Hintergrund anspricht.

Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein Leben für soziale Gerechtigkeit

Verena Schäffer ist als neue Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flüchtlinge und Integration in Nordrhein-Westfalen vereidigt worden. Die 39-jährige Berufspolitikerin leistete am 27. Januar 2026 im Düsseldorfer Landtag ihren Amtseid. Ihre Ernennung folgt auf Jahre wachsenden Einflusses innerhalb der Grünen und ihren Ruf als entschlossene Verfechterin sozialer Gerechtigkeit.

Schäffer trat mit 18 Jahren den Grünen bei und stieg schnell in der Partei auf. Bereits mit 19 Jahren wurde sie Vorstandsmitglied der Grünen Jugend in Nordrhein-Westfalen. Ihre politische Karriere nahm 2010 Fahrt auf, als sie mit nur 23 Jahren als jüngste Abgeordnete in den Landtag einzog – als Vertreterin des Wahlkreises Ennepe-Ruhr-Kreis II.

Im Laufe der Jahre übernahm sie verschiedene Funktionen, von der parlamentarischen Geschäftsführerin bis zur Co-Vorsitzenden der Grünen-Landtagsfraktion seit 2020. Als Expertin für Innenpolitik setzte sie sich besonders für die Bekämpfung des Rechtsextremismus und die Förderung von Gleichstellung ein. Schäffer trieb zudem praktische Reformen voran, darunter die Einrichtung eines "Kinderzimmers" im Landtag, um Eltern in der Politik zu unterstützen.

Neben ihrer Parteiarbeit saß sie im Stadtrat von Witten und erwarb an der Universität Düsseldorf einen Bachelor in Geschichte und Jüdischen Studien. Ministerpräsident Hendrik Wüst hob ihre zentrale Rolle für den Erfolg der Koalitionsregierung hervor, während Stellvertreterin Mona Neubaur ihre Führungsstärke und moralische Klarheit lobte.

Als Mutter zweier Kinder engagiert sich Schäffer seit Langem für Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Antidiskriminierungspolitik und Frauenrechte. Ihr politischer Werdegang zeigt konsequent, wie sie Familienleben mit einer anspruchsvollen Karriere im öffentlichen Dienst in Einklang bringt.

Als neue Ministerin verantwortet Schäffer nun ein breites Ressort, das ihren lebenslangen Überzeugungen entspricht. Ihre Erfahrung in Kommunal- und Landespolitik sowie ihr Fokus auf soziale Themen machen sie zu einer Schlüsselfigur in der nordrhein-westfälischen Regierung. Die Ernennung markiert einen weiteren Schritt in einer Karriere, die von frühen Erfolgen und kontinuierlicher Führungsstärke geprägt ist.