22 March 2026, 14:05

Tausend Menschen protestieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Politik

Maskierte Menschen mit einer Fahne auf einer Straße mit parkenden Autos, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten und einem klaren Himmel.

Tausend Menschen protestieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Politik

Über tausend Menschen versammelten sich am Samstag in Köln, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. Die Teilnehmenden trugen Transparente und Fahnen durch die Innenstadt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bündnis "Köln nimmt Stellung", das mit der Aktion auf antirassistische Anliegen und Kritik an rechtsextremer Politik aufmerksam machte.

Der Protest begann am Sudermannplatz, wo sich die Menge versammelte, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zog. Die Demonstrierenden hielten bunte Schilder mit Parolen wie "Herz statt Hass" hoch – viele richteten sich direkt gegen die rechtspopulistische AfD. Unter den Wagenbefestigungen befand sich auch ein Beitrag des Satirikers Jacques Tilly, dessen Werke häufig die AfD und rechtsextreme Strömungen karikieren.

Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, registrierte jedoch etwas mehr als 1.000. Die geringere als erwartete Beteiligung schmälert jedoch nicht die Sichtbarkeit der Aktion, da in ganz Deutschland ähnliche Kundgebungen stattfanden. Wie ZDFheute berichtete, gab es in mehreren Städten und Regionen Proteste, wobei keine genauen Teilnehmerzahlen genannt wurden.

Die Kölner Demonstration war Teil eines übergeordneten Aufrufs zum Handeln, bei dem lokale Initiativen die Bevölkerung dazu aufforderten, sich gegen rassistische Diskriminierung zu stellen. Der Marsch verlief friedlich, ohne Zwischenfälle oder Auseinandersetzungen.

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Die Kundgebung endete am Rudolfplatz, wo Rednerinnen und Redner vor der Menge über den Kampf gegen Rassismus und Extremismus sprachen. Zwar blieb die Teilnehmerzahl in Köln hinter den Erwartungen zurück, doch reiht sich die Veranstaltung in die bundesweiten Proteste an diesem Tag ein. Die Organisatoren betonten die Bedeutung anhaltenden Engagements gegen Diskriminierung in Deutschland.

Quelle