06 January 2026, 16:25

Sternsinger aus Wesel kämpfen gegen Kinderarbeit in Bangladesch und weltweit

Kinder auf einer Bühne singend mit einem grünen Vorhang im Hintergrund.

Sternsinger aus Wesel kämpfen gegen Kinderarbeit in Bangladesch und weltweit

Eine Gruppe junger Sternsinger aus der katholischen Pfarrei St. Nikolaus in Wesel besuchte am 2. Januar 2026 das Rathaus der Stadt. Die 25 Kinder im Alter von vier bis siebzehn Jahren trafen sich mit Klaus Schutz, dem Ersten Bürgermeisterstellvertreter, um über ihre aktuelle Spendenaktion zu sprechen. Ihr diesjähriges Motto lautet "Schule statt Fabriken – Sternsingen gegen Kinderarbeit" und richtet sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Bangladesch und weltweit.

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Die Sternsinger-Kampagne 2026 lenkt den Blick auf das Schicksal von Kindern, die zur Arbeit gezwungen werden – insbesondere in Bangladesch. Partnerorganisationen wie die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) im Westen des Landes und Caritas Bangladesch im Norden setzen sich für die Befreiung der Kinder aus Ausbeutung ein und ermöglichen ihnen den Schulbesuch. Die in der Aktion gesammelten Spenden fließen in Projekte in rund hundert Ländern auf der ganzen Welt.

Beim Besuch im Weseler Rathaus berichteten die Kinder von ihren Erfahrungen beim Haus-zu-Haus-Sammeln. Schutz bedankte sich für ihr Engagement und hörte sich ihre Vorschläge an, wie die Stadt aus jugendlicher Perspektive verbessert werden könnte. Die meisten Anwohner hätten sich spontan zum Spenden bereit erklärt, sobald sie die Sänger in ihren traditionellen Gewändern gesehen hätten, erzählten sie. Die diesjährige Dreikönigsaktion trägt weiterhin dazu bei, Aufmerksamkeit zu schaffen und Gelder zu sammeln. Da die Initiative noch läuft, stehen jedoch noch keine konkreten Pläne fest, wie die Spenden 2026 verteilt werden sollen.

Der Besuch der Sternsinger im Weseler Rathaus war ein weiterer Schritt in ihrem jährlichen Einsatz für benachteiligte Kinder weltweit. Die Kampagne, die Bildung statt Ausbeutung in den Mittelpunkt stellt, stößt bereits auf große Resonanz in der Bevölkerung. Die gesammelten Mittel sollen Projekte unterstützen, die Kindern in Bangladesch und anderen Regionen den Ausstieg aus der Kinderarbeit und den Zugang zu Schulbildung ermöglichen.