Solinger Vize-Bürgermeister Jan Welzel bleibt trotz Schleuser-Affäre vorerst im Amt
Lea KochSolinger Vize-Bürgermeister Jan Welzel bleibt trotz Schleuser-Affäre vorerst im Amt
Solingens stellvertretender Bürgermeister Jan Welzel darf vorerst im Amt bleiben, nachdem ein Gericht seine Suspendierung aufgehoben hat. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hob das Verbot am 6. März 2026 auf – nur wenige Tage nach Welzels vorläufiger Amtsenthebung im selben Monat. Die Entscheidung wird nun jedoch von der Bezirksregierung Düsseldorf angefochten.
Welzel war im März 2026 zunächst suspendiert worden, nachdem Ermittlungen in der sogenannten Schleuser-Affäre eingeleitet worden waren. Am 6. März entschied das Düsseldorfer Verwaltungsgericht zugunsten Welzels und erlaubte ihm, seine Aufgaben als Beigeordneter für Ordnung und Gesundheit wieder aufzunehmen.
Gegen diesen Beschluss legte die Bezirksregierung Düsseldorf am 19. März 2026 Beschwerde ein. Der Fall wird nun vor dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen verhandelt. Trotz des Rechtsmittels hat die Entscheidung keine aufschiebende Wirkung – Welzel bleibt daher vorerst im Amt, während das Gericht den Fall prüft.
Ein endgültiges Urteil steht noch aus, und die Ermittlungen in der Affäre laufen parallel zu den juristischen Verfahren weiter.
Welzels Rückkehr ins Amt ist damit vorerst gesichert, auch wenn das Beschwerdeverfahren noch andauert. Das Oberverwaltungsgericht wird nun entscheiden, ob seine Suspendierung wieder in Kraft gesetzt wird. Eine Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet, während die Ermittlungen voranschreiten.






