20 March 2026, 12:04

Solinger Kirchenkreis plant Zukunft bis 2035 mit Sanierungen und Fusionen

Außenansicht der Kirche des Heiligen Grabes in Charleston, South Carolina, mit einem Turm, einem Baum, umgeben von Gebäuden mit Fenstern, einer Treppe mit Geländer und einem wolkenverhangenen Himmel über Gras und einem Schild unten.

Solinger Kirchenkreis plant Zukunft bis 2035 mit Sanierungen und Fusionen

Der Kirchenkreis Solingen der Evangelischen Kirche hat seine langfristigen Pläne für Kirchen und Gemeindegebäude vorgestellt. Auf einer jüngsten Synodalsitzung wurden Schwerpunkte für Sanierungen, Barrierefreiheit und die zukünftige Nutzung über das Jahr 2035 hinaus festgelegt. Zu den zentralen Beschlüssen gehört die Erhaltung von zwölf Standorten bei gleichzeitiger Vorbereitung auf tiefgreifende strukturelle Veränderungen.

Zwölf Kirchen und Gemeindezentren bleiben erhalten und sollen energetisch modernisiert sowie barrierefrei ausgebaut werden. Zu den geschützten Standorten zählen die Stadtkirche Ohligs, die Walder Kirche, die Gräfrather Kirche und die Dorper Kirche. Mindestens ein Standort wird zudem spezielle Räumlichkeiten für die Jugendarbeit erhalten.

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Die Synode betonte Klimaneutralität als zentrales Ziel. Künftige Sanierungen werden zwar zentral koordiniert, aber an die Bedürfnisse der einzelnen Gemeinden angepasst. Die Stadtkirche Mitte etwa wird bis 2027 ihren Fokus verlagern und vermehrt diakonische Angebote sowie moderne Gottesdienstformate integrieren.

Die Diskussionen darüber, wie die Solinger Gemeinden innerhalb des erweiterten Kirchenkreises zusammenarbeiten können, dauern an. Die neue Struktur, die mit Niederberg und Düsseldorf-Mettmann verschmilzt, soll zum 1. Januar 2029 in Kraft treten – eine einjährige Verzögerung bleibt jedoch möglich. Eine endgültige Entscheidung über den Standort Rupelrath steht noch aus; ein gemeinsames Konzept für Ohligs und Rupelrath wird bis zum Frühjahr 2027 erwartet.

Auch die Gemeindezentren in Ohligs und Höhscheid bleiben geöffnet. Die Beschlüsse der Synode spiegeln einen Ausgleich zwischen Bewahrung der Tradition und Anpassung an zukünftige Anforderungen wider.

Die Entscheidungen sichern die Zukunft von zwölf zentralen Gebäuden und bereiten gleichzeitig weitere Veränderungen vor. Die Sanierungen sollen Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit verbessern, während die neue Kirchenkreisstruktur bis 2029 etabliert wird. Die Gemeinden werden sich nun darauf konzentrieren, diese Pläne in Zusammenarbeit mit den regionalen Verantwortlichen umzusetzen.

Quelle