Solinger Hauptbahnhof: Sanierung scheitert an leeren Kassen und Planungszweifeln
Charlotte KrügerSolinger Hauptbahnhof: Sanierung scheitert an leeren Kassen und Planungszweifeln
Sanierung des Bereichs hinter dem Solinger Hauptbahnhof stockt wegen fehlender Mittel
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BCS) äußert Bedenken, dass Planungsfehler oder sogar vorsätzliche Vernachlässigung seitens der Stadtverwaltung hinter der Verzögerung stecken könnten.
Das Vorhaben, den Ostausgang des Solinger Hauptbahnhofs aufzuwerten, droht nun ganz aufgegeben zu werden. Finanzielle Engpässe haben den Fortschritt blockiert, sodass die Fläche vorerst in ihrem aktuellen Zustand verbleibt.
Anders sieht es dagegen im Stadtteil Ohligs-Ost aus, wo weniger dringende Sanierungsarbeiten vorankommen. Dazu zählen der Platz am Ende der Aachener Straße sowie der Kreisverkehr. Der Bezirksvertreter Michael Bender merkte an, dass die Investitionsprioritäten möglicherweise anders gesetzt worden wären, hätte die prekäre Haushaltslage der Stadt früher offengelegen.
Die stockende Sanierung unterstreicht die Haushaltsprobleme der Kommune. Die BCS hinterfragt weiterhin, ob die Verzögerung auf Nachlässigkeit oder bewusste Entscheidungen zurückzuführen ist. Das Schicksal des Projekts bleibt vorerst ungewiss.
