29 June 2026, 18:10

Solingen sagt "NEIN zu Belästigung!" – Aktionswoche startet am 20. November

Aktionswoche setzt ein Zeichen gegen Gewalt und Belästigung

Solingen sagt "NEIN zu Belästigung!" – Aktionswoche startet am 20. November

Aktionswoche des Solinger Büros für Gleichstellung vom 20. bis 25. November

Das Büro für Gleichstellung der Stadt Solingen veranstaltet vom 20. bis 25. November eine Themenwoche zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Unter dem Motto „NEIN zu Belästigung!“ stehen in diesem Jahr zwei zentrale Kampagnen im Fokus: „Luisa ist hier“ und „Wegschauen ist keine Option“.

Den Auftakt bildet am Dienstag, 21. November, die Vorführung des Films Ladybitch im Lumen Solingen (17:00 bis 19:30 Uhr). Im Anschluss folgt eine Diskussion im Rahmen des Öffentlichen Frauentreffs. Der Eintritt kostet acht Euro.

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Am Mittwoch, 22. November, sind Vertreterinnen der Solinger Frauenberatungsstelle, des Jugendamts und des Büros für Gleichstellung am Hauptbahnhof Solingen-Ohligs präsent. Zwischen 15:00 und 17:00 Uhr informieren sie über die beiden Kampagnen, die für mehr öffentliche Aufmerksamkeit sorgen und Betroffene an Hilfsangebote vermitteln sollen.

Die Initiative „Luisa ist hier“ bietet Mädchen und jungen Frauen eine diskrete Möglichkeit, bei Belästigung Hilfe zu suchen. Die Kampagne „Wegschauen ist keine Option“ appelliert an Zuschauer:innen, bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche einzugreifen. Beide Projekte bilden den Kern der diesjährigen Aufklärungsoffensive.

In der gesamten Stadt werden großformatige Plakate, Banner und Displays am Rathaus, auf öffentlichen Plätzen und in lokalen Einrichtungen zu sehen sein. Auch Busse werben mit Motiven für die Kampagne. Organisiert wird die Woche vom Büro für Gleichstellung in Kooperation mit dem Jugendamt Solingen und der Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.

Ziel ist es, über bestehende Hilfsangebote zu informieren und die Bevölkerung zum Handeln zu ermutigen. Veranstaltungen und Materialien bleiben die gesamte Woche über zugänglich. Die Initiator:innen hoffen, dass die Aktionen Gespräche anregen und das Bewusstsein für Belästigung und Gewalt schärfen.

Quelle