Siegen plant 27 Hektar großes Industriegebiet "Martinshardt II" für Innovation und Arbeitsplätze
Theo SchulteSiegen plant 27 Hektar großes Industriegebiet "Martinshardt II" für Innovation und Arbeitsplätze
Siegen plant neues Großprojekt: Industriegebiet "Martinshardt II" soll Arbeitsplätze schaffen und Innovation fördern
Die Stadt Siegen hat Pläne für ein neues, großes Gewerbegebiet mit dem Namen Martinshardt II vorgestellt. Das Areal entsteht in der Nähe des bestehenden Standorts Martinshardt I im Leimbachtal und soll lokale Arbeitsplätze sichern sowie innovative Unternehmen anziehen. Die Details des Vorhabens präsentierten Stadtvertreter diese Woche auf einer Pressekonferenz im Rathaus.
Wie Oberbürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Henrik Schumann erläuterten, umfasst das Projekt eine Fläche von 27 Hektar – etwa so groß wie die Gebiete Martinshardt I und Oberes Leimbachtal zusammen. Die Errichtung erfolgt in mehreren Bauabschnitten, wobei neun Plattformen unterschiedlicher Größe mit verstärkten Erdwällen angelegt werden.
Der Zeitplan ist straff gesteckt: Die Stadtverwaltung wird die Pläne am 25. September 2025 dem Stadtentwicklungsausschuss vorlegen. Die endgültige Entscheidung des Stadtrats ist für den 8. Oktober 2025 vorgesehen. Bei Zustimmung könnten die Baugenehmigungen bis 2026 erteilt werden, gefolgt von einer zweijährigen Phase für den Infrastrukturausbau.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Konzepts. Das Gewerbegebiet setzt auf klimafreundliche Gestaltung, ressourcenschonende Nutzung und eine nachhaltige Energieversorgung. Je nach Beschlusslage könnte bereits 2028 das erste Unternehmen mit dem Bau beginnen.
Martinshardt II ist vor allem für mittelständische Betriebe und zukunftsorientierte Branchen konzipiert. Die schrittweise Entwicklung soll Arbeitsplätze schaffen, ohne Umweltstandards zu vernachlässigen. Nun wartet die Stadt auf die Beschlüsse der anstehenden Ausschuss- und Ratssitzungen.






