Schiedsrichter-Fehler sorgen für Zündstoff zwischen Bayern und Leverkusen
Theo Schulte"In Leben, keine Schwalbe": Bayern ärgerlich nach Diaz-Roter - Schiedsrichter-Fehler sorgen für Zündstoff zwischen Bayern und Leverkusen
FC Bayern München und Bayer Leverkusen frustriert über Schiedsrichter-Entscheidungen
Das 1-1 zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen hinterließ bei beiden Teams Frust über die Schiedsrichterleistungen. Eine umstrittene zweite Gelbe Karte für Luis Díaz sowie zwei aberkannte Tore sorgten für Empörung. Spieler und Trainer stellten die Entscheidungen der Unparteiischen infrage.
Die Partie nahm in der 84. Minute eine brisante Wende, als Díaz die zweite Gelbe Karte gezeigt wurde. Der Kolumbianer war im Strafraum leicht von Leverkusens Torhüter Janis Blaswich gefoult worden, hatte jedoch keinen Elfmeter gefordert. Schiedsrichter Christian Dingert gab später zu, dass die Entscheidung falsch gewesen sei.
Die Verärgerung bei Leverkusen wuchs, als zwei ihrer Treffer nicht gegeben wurden. Sowohl Jonathan Tah als auch Harry Kane sahen ihre Tore nicht anerkannt.
Das Spiel endete zwar unentschieden, doch die Folgen der Schiedsrichterfehler hallten nach. Dingerts Eingeständnis des Irrtums milderte die Spannungen kaum – beide Vereine zweifelten weiterhin an der Gerechtigkeit der Entscheidungen. Bisher gab es weder eine offizielle Überprüfung noch disziplinarische Konsequenzen.