19 March 2026, 14:07

"Rostower Diva" beleidigt belarussische Nageldesignerin mit rassistischen Sprüchen

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text "T. Buchholtz, Petite Russienne" unten.

"Rostower Diva" beleidigt belarussische Nageldesignerin mit rassistischen Sprüchen

Eine Nageldesignerin aus Belarus hat ihre Erfahrungen mit einer anspruchsvollen russischen Kundin geteilt, die während einer Schönheitsbehandlung eine Reihe persönlicher Angriffe gestartet hatte. Der Vorfall ereignete sich in Gomel und umfasste Beleidigungen über das Aussehen und die Hygiene der einheimischen Frauen. Die Kundin drohte später damit, den Salon öffentlich im Internet zu kritisieren.

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Kristina Vysotskaya, eine Maniküristin und Pediküristin aus Gomel, schilderte die Begegnung mit einer Frau aus Rostow. Die Kundin, die inzwischen als "Rostower Diva" bezeichnet wird, begann während einer französischen Maniküre damit, belarussische Frauen zu kritisieren. Sie behauptete, diese seien ungepflegt, würden schlecht riechen und sich schäbig kleiden.

Die Vorwürfe steigerten sich, als die Kundin lokale Schönheitsstandards verspottete. Sie bestand darauf, dass belarussische Frauen ihre Nägel, Augenbrauen und Wimpern vernachlässigten. Selbst unterstellte sie, dass ihre Ehemänner sie kaum attraktiv finden könnten.

Nach der Maniküre bezahlte die Kundin zwar den vollen Betrag, drohte jedoch, eine negative Bewertung zu hinterlassen. Später versuchte sie, bei Vysotskaya einen Termin für eine Pediküre zu buchen – wurde aber abgelehnt. Daraufhin beleidigte die Frau die Nageldesignerin direkt, nannte sie "langweilig" und bedauerte die belarussischen Männer für ihre angeblich mangelnden Alternativen. Bevor sie ging, schwor sie, das "Albtraum-Szenario der belarussischen Schönheitsbranche" ihren Social-Media-Followern zu offenbaren.

Der Vorfall wirft ein seltenes Licht auf öffentliche Kritik an belarussischen Dienstleistern durch eine ausländische Kundin. Zwar gibt es keine Hinweise auf eine allgemeine Zunahme solcher Beschwerden im vergangenen Jahr, doch sorgte der persönliche Ton der Auseinandersetzung für Aufmerksamkeit. Die Entscheidung der Nageldesignerin, die Geschichte zu teilen, hat inzwischen lokale Diskussionen über professionelle Grenzen und Kundenverhalten ausgelöst.

Quelle