01 May 2026, 02:07

Razzia in Euskirchen: Illegale E-Zigaretten und verbotene Waffe beschlagnahmt

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.

Razzia in Euskirchen: Illegale E-Zigaretten und verbotene Waffe beschlagnahmt

Deutsche Behörden haben in Euskirchen gegen den illegalen Verkauf von E-Zigaretten durchgegriffen. Bei einer Razzia in einem örtlichen Kiosk beschlagnahmten Zollbeamte Hunderte unversteuerte E-Zigaretten und Tabakwaren. Bei der Aktion wurde zudem eine verbotene Waffe sichergestellt, und gegen einen jungen Verkäufer wurden Steuerhinterziehungsvorwürfe erhoben.

Das Zollamt Aachen, das gemeinsam mit dem Ordnungsamt Euskirchen ermittelte, konfiszierte im Geschäft 836 Einweg-E-Zigaretten. Viele der Geräte überschritten die in Deutschland gesetzlich erlaubte Höchstmenge von zwei Millilitern pro Einheit. Einige wurden zudem als nicht verkehrsfähig eingestuft.

Die Beamten entdeckten die E-Zigaretten sowohl im Verkaufsbereich als auch in einem versteckten Hohlraum über der Decke. Neben den Verdampfern beschlagnahmten sie über ein Kilogramm Wasserpfeifentabak, der über keine ordnungsgemäßen Steuerplaketten verfügte.

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Zudem fanden die Ermittler ein offenes Springmesser, das auf einem Tisch auslag. Die Waffe wurde sichergestellt und an die örtliche Polizei übergeben. Gegen den 19-jährigen Verkäufer wurden inzwischen wegen Steuerhinterziehung Ermittlungen eingeleitet.

Die Razzia erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter Vorschriften für Nikotinprodukte in Deutschland. Seit Juli 2022 unterliegen Flüssigkeiten für E-Zigaretten der Tabaksteuer. Ab dem 1. Januar 2025 steigt der Steuersatz auf 0,26 Cent pro Milliliter.

Zu den beschlagnahmten Waren zählten sowohl illegale E-Zigaretten als auch unversteuerter Tabak. Dem Verkäufer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Steuerhinterziehung und möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz. Die strengeren Steuerregelungen für E-Zigaretten treten im kommenden Jahr voll in Kraft.

Quelle