Rassistischer Angriff im Rombergpark: Picknick endet in brutaler Gewalt
Theo SchulteRassistischer Angriff im Rombergpark: Picknick endet in brutaler Gewalt
Friedliche Abendstimmung im Dortmunder Rombergpark eskaliert nach rassistischem Angriff
Ein ruhiger Abend im Dortmunder Rombergpark endete in Gewalt, nachdem zwei betrunkene Männer rassistische Musik abspielten und eine Gruppe Picknickender angriffen. Der Vorfall, der sich in der Nähe des Kirschblütenwegs ereignete, führte zu Strafanzeigen gegen die beiden Tatverdächtigen – beide ortsansässig und bisher ohne Vorstrafen oder Verbindungen zur rechtsextremen Szene.
Gegen 20:45 Uhr saßen sechs Personen beim Picknick, als die beiden Männer, 20 und 21 Jahre alt, plötzlich Lieder mit rassistischen Texten über einen tragbaren Lautsprecher abspielten. Die beiden tanzten dazu und richteten gezielte Gesten an die Gruppe. Als zwei 20-jährige Frauen sie zur Rede stellten, entwickelte sich ein hitziger Streit, der in rassistische Beleidigungen überging.
Die Situation spitzte sich zu, als einer der Männer eine der Frauen am Parkeingang schlug. Die Gruppe versuchte zu fliehen, doch die Angreifer folgten ihnen, schrien weiter Beschimpfungen und beleidigten die Opfer. Passanten alarmierten die Polizei, die schnell eintraf und beide Männer vorläufig festnahm.
Die Behörden haben den 20-jährigen Haupttäter mittlerweile wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung angeklagt. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Sein 21-jähriger Komplize wurde zwar auf freien Fuß gesetzt, erhielt jedoch ein Betretungsverbot für das Gebiet.
Die beiden Beschuldigten müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der Vorfall wirft Fragen zur öffentlichen Sicherheit im Park auf, auch wenn die Polizei bestätigte, dass keiner der Männer zuvor strafrechtlich in Erscheinung getreten war oder extremistische Verbindungen aufwies. Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen noch.






