Raser auf A43 mit 170 km/h geblitzt – jetzt drohen harte Strafen
Am Dienstagmorgen hielten Polizisten einen 63-jährigen VW-Fahrer auf der A43 in der Nähe von Dülmen an. Der Vorfall ereignete sich um 09:46 Uhr und umfasste mehrere Verkehrsverstöße. Die Beamten wiesen auf die Gefahren von Rasen und zu geringem Sicherheitsabstand auf Autobahnen hin.
Der Fahrer war in Richtung Wuppertal mit 170 km/h in einer auf 100 km/h begrenzten Zone unterwegs. Zudem hielt er nicht den vorgeschriebenen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. Die Polizei betonte, dass ein solches Verhalten bei hohen Geschwindigkeiten häufig zu schweren Unfällen führt.
Für einen unzureichenden Sicherheitsabstand sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 180 Euro sowie einen Punkt in Flensburg vor. Bei extremer Geschwindigkeitsüberschreitung fallen 600 Euro Strafe, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot an. Aufgrund der Schwere des Verstoßes könnte die Gesamtstrafe verdoppelt werden. Dem Fahrer drohen nun kombinierte Sanktionen für beide Verstöße, darunter Geldbußen, Punkte und ein mögliches Fahrverbot. Die Polizei wiederholte, dass die Einhaltung ausreichender Abstände bei hohen Geschwindigkeiten entscheidend für die Verkehrssicherheit ist.
