Quizabend in Bergisch Gladbach verbindet Integration und lokale Geschichte
Theo SchulteQuizabend in Bergisch Gladbach verbindet Integration und lokale Geschichte
Bergisch Gladbach veranstaltete kürzlich einen lebhaften Quizabend zu Integration, Migration und lokaler Geschichte. Die Veranstaltung, die Teil der laufenden Bemühungen der Stadt um mehr Zusammenhalt ist, zog 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 12 Teams an. Die Fragen reichten von ernsten Themen wie Fluchtbewegungen bis hin zu verspielteren, etwa warum ein Bagger nicht schwimmen kann.
Der Abend wurde von Nadine Tavares und Natalie Tawamba Tessa moderiert, die für eine unterhaltsame Atmosphäre sorgten. Die Gäste beantworteten Fragen zu Bergisch Gladbachs Erasmus-Schulen, dem Platz der Arbeitsmigranten, dem Integrationsrat und dem Holocaust-Mahnmal der Stadt. Weitere Themen waren Fluchtbewegungen, Integrationspolitik und Rassismus in Deutschland.
Ein Programmpunkt umfasste einen Vortrag von Terre des Hommes, der die Veranstaltung mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus verband. Brigitta Opiela, eine der Teilnehmerinnen, begrüßte alle Anwesenden und schloss sich dem Team "Gläbbich One-Worlders" an.
Der Quizabend spiegelt das breitere Engagement Bergisch Gladbachs für Integration wider. In den vergangenen fünf Jahren hat die Stadt ihre Unterstützung für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten ausgebaut – etwa durch jährliche Einbürgerungsfeiern, von denen die fünfte im März 2026 mit Vertreterinnen und Vertretern aus 25 Nationen begangen wird. Weitere Initiativen sind Podiumsdiskussionen zu Migrationsgeschichten, organisiert von Caritas, der Integrationsbeauftragten, dem Stadtarchiv und der Volkshochschule. Zudem wurden Mittel bereitgestellt, darunter 50.000 Euro für familienunterstützende Angebote in den Stadtteilen im Jahr 2026 sowie die Teilnahme am Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt".
Der Quizabend unterstrich die Fortschritte Bergisch Gladbachs in Sachen Integration und bürgerschaftlichem Engagement. Mit kontinuierlichen Programmen und Veranstaltungen stärkt die Stadt weiter die Verbindungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die Teilnahme von 54 Personen zeigte das wachsende Interesse an diesen wichtigen Dialogformaten.






