25 December 2025, 22:05

Proteste bei Weihnachts-Premiere: Aktivisten stürmen Manege im Deutschen Museum München

Eine Zirkusvorstellung mit Künstlern in der Mitte, Zuschauern auf der linken Seite, einem elektronischen Display oben und Lichtern und Puppen auf der rechten Seite.

Premiere im Münchner Circus Krone gestört - Proteste bei Weihnachts-Premiere: Aktivisten stürmen Manege im Deutschen Museum München

Weihnachtschaos im Deutschen Museum München: Aktivisten stürmen Manege bei Premiere

Das Weihnachtsprogramm des Deutschen Museums in München geriet am ersten Feiertag in Turbulenzen, als Aktivisten während der Premiere die Manege stürmten. Die Störung ereignete sich bei der Uraufführung der neuen Show "Ich. Du. Wir. Krone" im Münchner Flughafen und löste sowohl wütende Reaktionen im Publikum als auch einen Polizeieinsatz aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Unruhen begannen kurz nach Beginn der Vorstellung, als zwei Demonstranten in die Manege liefen und versuchten, ein Transparent zu entrollen. Ihre Aktion löste lautes Buhen des Publikums und eine hitzige Auseinandersetzung mit dem Museums personal aus.

Die Polizei rückte schnell an, um die Ordnung wiederherzustellen. Der Vorfall überschattete die Eröffnung des Winterprogramms, das bereits in der Vergangenheit wegen der Verwendung wildlebender Tiere – darunter Löwen – in der Kritik stand. Die Behörden haben bisher nicht bestätigt, welche Gruppe hinter der Protestaktion steckt. Die Störung machte jedoch die anhaltenden Spannungen um die Tierdressuren des Museums deutlich.

Die Weihnachtspremiere wurde durch den Protest vorzeitig beendet und hinterließ ein verunsichertes Publikum sowie verständlicherweise aufgewühlte Künstler. Da die Polizei eingriff und keine sofortige Lösung in Sicht ist, unterstreicht der Vorfall den wachsenden Widerstand gegen die traditionellen Tiernummern des Deutschen Museums. Die kommenden Vorstellungen könnten nun mit verstärkter Aufmerksamkeit und möglichen weiteren Protesten konfrontiert sein.