Polizei kontrolliert im Rhein-Kreis Neuss: 39 Verstöße bei Gurt- und Tempokontrollen
Charlotte KrügerPolizei kontrolliert im Rhein-Kreis Neuss: 39 Verstöße bei Gurt- und Tempokontrollen
Im Rhein-Kreis Neuss hat die Polizei im Rahmen der "Gurt"-Sicherheitswoche von Roadpol Kontrollen zur Anschnallpflicht durchgeführt. An einem festen Kontrollpunkt in Neuss überprüften Beamte die Einhaltung der Vorschriften und warben für mehr Verkehrssicherheit. Ziel der Aktion war es, durch korrekte Nutzung der Rückhaltesysteme vermeidbare Unfälle zu reduzieren.
Der Kontrollposten befand sich an der Kreuzung Hammer Landstraße und Batteriestraße. Zusätzlich führten die Beamten am Nachmittag mobile Streifen in der Umgebung durch. Um die Aufmerksamkeit der Autofahrer zu erhöhen, präsentierten sie die Buchstaben des Hashtags #LEBEN – eine Erinnerung an die Eigenverantwortung im Straßenverkehr.
Während der Aktion wurden insgesamt 39 Verstöße registriert, darunter sechs Fälle von Gurtvergehen und 129 Tempodelikte. Die Kontrollen zeigten, dass trotz aller Sicherheitshinweise weiterhin Probleme bei der Regelbefolgung bestehen.
Laut UDV (Unfallforschung der Versicherer) könnten durch die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten jährlich rund 200 Menschenleben gerettet werden. Zudem ließen sich bundesweit etwa 1.500 schwere Verletzungen vermeiden. Diese Zahlen unterstreichen, wie entscheidend die konsequente Nutzung von Rückhaltesystemen für alle Insassen ist.
Die Polizeimaßnahme in Neuss richtete sich sowohl gegen Gurt- als auch gegen Geschwindigkeitsverstöße. Die Ergebnisse spiegeln anhaltende Risiken im Straßenverkehr wider – selbst bei laufenden Aufklärungskampagnen. Die Behörden betonen weiterhin, dass einfache Maßnahmen wie das Anschnallen Leben retten und schwere Verletzungen deutlich reduzieren können.