Polizei Euskirchen zieht Raser mit harten Strafen zur Rechenschaft
Charlotte KrügerPolizei Euskirchen zieht Raser mit harten Strafen zur Rechenschaft
Polizei in Euskirchen geht mit Härte gegen Raserdrangsalierung vor
Nach einem Wochenende mit gezielten Kontrollen hat die Polizei in Euskirchen konsequent gegen Raser durchgegriffen. Über 130 Verstöße wurden registriert, acht Autofahrer mussten ihren Führerschein sofort abgeben. In zwei besonders schweren Fällen drohen Bußgelder von 1.400 Euro sowie dreimonatige Fahrverbote, weil die Betroffenen mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit gefahren waren.
Die Polizeibehörde Euskirchen führte die Geschwindigkeitsmessungen in Euskirchen, Bad Münstereifel und Kall durch. Besonders im Fokus standen Landstraßen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h – doch einige Fahrer wurden mit Tempo 110 und mehr erwischt.
Ein niederländischer Motorradfahrer in Kall und ein 25-jähriger Autofahrer aus Gerolstein rasten jeweils mit 150 km/h über die Straße. Der Motorradfahrer versuchte zu fliehen, wurde später aber von einer Motorradstreife in Schleiden-Gemünd gestoppt. Beide müssen nun dieselbe Strafe zahlen: 1.400 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.
Die Aktion richtete sich auch gegen beliebte Motorradstrecken im südlichen Kreisgebiet. Rasen bleibt eine der Hauptursachen für Unfälle, insbesondere auf kurvenreichen Landstraßen. Die Behörden betonen: Wer sich an die Regeln hält, habe nichts zu befürchten – wer sie bricht, müsse jedoch mit harten Konsequenzen rechnen.
Die Polizei wird die Kontrollen regelmäßig fortsetzen, um die Zahl der Raser zu verringern und schwere Unfälle zu verhindern.
Bilanz des Wochenendeinsatzes: 130 Tempoverschreitungen, acht sofortige Führerscheinentzüge Die beiden schwerwiegendsten Verstöße führen zu hohen Geldstrafen, langen Fahrverboten und Punkten in der Verkehrssünderkartei. Weitere Kontrollen sind geplant, um die Verkehrssicherheit in der Region nachhaltig zu verbessern.






