Personalausweis wird 2026 deutlich teurer – diese Preise gelten bald
Ab Februar 2026 werden Personalausweise in Deutschland teurer
Eine neue Verordnung sieht vor, dass die Gebühren für den Personalausweis in Deutschland ab dem 7. Februar 2026 steigen. Der Bundesrat billigte die Änderungen am 30. Januar mit dem Ziel, Pass- und Ausweisdienstleistungen zu vereinfachen und die gestiegenen Verwaltungskosten zu decken. Bürgerinnen und Bürger müssen künftig tiefer in die Tasche greifen: Die Standardgebühr erhöht sich von 37 auf 46 Euro.
Die Preiserhöhung gilt bundesweit einheitlich. Erwachsene zahlen für den Personalausweis dann 46 Euro, Antragsteller unter 24 Jahren 27,60 Euro statt bisher 22,80 Euro. Begründet wird die Anpassung mit den in den letzten Jahren gestiegenen Produktions- und Verwaltungskosten.
Die neue Regelung soll zudem den bürokratischen Aufwand für die Bundespolizei und lokale Behörden verringern. Parallel zu den Gebührenänderungen bieten einige Bürgerämter bereits Online-Terminbuchungen für Personalausweis- und Passanträge an. Zwar gibt es keine bundesweite Statistik, doch Städte wie Neckarsulm, Neuss und Stuttgart haben digitale Services bereits eingeführt. Vorreiter ist etwa Esslingen, das im Herbst 2024 QR-Codes und Erinnerungsfunktionen einführte, oder Stuttgart, wo Echtzeit-Wartezeiten und Online-Buchungen möglich sind.
In Velbert können Bürger Termine über das städtische Serviceportal vereinbaren oder alternativ die Hotline unter 02051/26-2320 anrufen. Die aktualisierten Gebühren werden am 7. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
Die Änderungen treten in Kraft, sobald die Verordnung offiziell verkündet wird. Die höheren Gebühren sollen die Verbesserung der Verwaltungsabläufe finanzieren, während der Ausbau digitaler Services die Antragstellung erleichtern soll. Kommunen in ganz Deutschland führen schrittweise weitere Online-Angebote ein.