Ole Book wird neuer BVB-Sportdirektor – was ändert sich bei Borussia Dortmund?
Mia AlbrechtOle Book wird neuer BVB-Sportdirektor – was ändert sich bei Borussia Dortmund?
Borussia Dortmund stellt Ole Book als neuen Sportdirektor vor
Borussia Dortmund hat Ole Book zum neuen Sportdirektor ernannt. Er übernimmt das Amt von Sebastian Kehl, der den Verein überraschend am 22. März nach fünf Jahren an der Spitze verließ. Der BVB setzt nun auf Book, um im Bereich Transfers und Nachwuchsförderung frische Impulse zu setzen.
Sebastian Kehls Amtszeit bei Dortmund endete vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit mit den Leistungen der Mannschaft. Seine Strategie konzentrierte sich auf die Verpflichtung junger Talente wie Jude Bellingham und Erling Haaland – mit dem Ziel, langfristigen Wert statt kurzfristiger Starverpflichtungen zu schaffen. Allein im vergangenen Sommer investierte der Verein rund 100 Millionen Euro in vielversprechende Spieler, wobei Potenzial über sofortigen Erfolg gestellt wurde. Doch die unbeständigen Ergebnisse führten schließlich zu seinem Abgang. Zwischenzeitlich übernahm Lars Ricken die Geschäfte, bis Book die Nachfolge antrat.
Erste Kontakte zwischen Dortmund und Book gab es bereits Anfang Januar. Am 23. März wurde seine Verpflichtung offiziell bekanntgegeben. Der 44-Jährige wechselt vom Drittligisten SV Elversberg zum BVB und soll dort einen kreativeren, budgetbewussteren Ansatz in der Transferpolitik etablieren. Gleich an seinem ersten Tag führte er Gespräche mit Mitarbeitern und stimmte sich mit Team und Trainerstab ab.
Der neue Sportdirektor hat bereits mit Nico Schlotterbeck über anstehende Vertragsverhandlungen Kontakt aufgenommen. Eine detaillierte Klärung der Situation des Verteidigers steht in den kommenden Tagen an. Book rechnet damit, schnell in die inhaltliche Arbeit einzusteigen, da er und der Verein eine gemeinsame Vision teilen. Trotz der vor ihm liegenden Herausforderungen erwartet er keine lange Einarbeitungsphase.
Books Amtsantritt markiert einen Führungswechsel beim BVB nach Kehls Abgang. Sein Fokus auf kosteneffiziente Transfers und die Förderung des Nachwuchses wird die nächsten Schritte des Vereins prägen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es ihm gelingt, die Mannschaft zu stabilisieren und zentrale Fragen – etwa die Zukunft Schlotterbecks – zu klären.






