19 March 2026, 10:04

Ohligser City-Ring: Grünen Senioren fordern barrierefreie Verkehrsplanung in Solingen

Altes Schwarz-Weiß-Foto einer Stadtstraße mit Fahrzeugen, Fußgängern auf einer Brücke, Gebäuden, Bäumen, Laternen und einem bewölkten Himmel.

Ohligser City-Ring: Grünen Senioren fordern barrierefreie Verkehrsplanung in Solingen

Die Debatte um den Ohligser City-Ring in Solingen nimmt eine neue Wendung, nachdem sich die Grünen Senioren zu Wort gemeldet haben. Sie betonen, dass Veränderungen im Verkehrssektor die Bedürfnisse älterer Bürger berücksichtigen müssen, die in besonderem Maße auf barrierefreie öffentliche Dienstleistungen angewiesen sind. Ihr Eingreifen folgt auf Kritik lokaler Vereine, die eine vollständige Sperrung der Lennestraße für Busse fordern.

In den vergangenen fünf Jahren hat Solingen sein ÖPNV-Netz deutlich ausgebaut. Neue Buslinien, darunter die Linie O1 und Expressverbindungen, verbesserten die Anbindung in Ohligs. Die Stadt prüfte zudem Alternativen wie den Ausbau von Radwegen, Rufbussysteme und die Verlängerung der S-Bahn – noch bevor 2024 der Vorschlag für den City-Ring aufkam.

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Die Grünen Senioren lehnen Forderungen von Gruppen wie den Ohligser Jongens, der ISG und der OWG ab, den City-Ring komplett zu streichen. Stattdessen unterstützen sie den aktuellen Verkehrsplan, der den Busverkehr auf der Lennestraße reduziert, aber wichtige Verbindungen ins Stadtzentrum erhält. Ihr Hauptanliegen ist, dass ältere Menschen Haltestellen ohne lange Fußwege erreichen können – zu weit entfernte Routen würden für viele eine Härte bedeuten.

Die Gruppe stellt die Diskussion als gesellschaftliche Frage dar und besteht darauf, dass Verkehrswende alle Altersgruppen einbeziehen muss. Mobilitätslösungen dürften ältere Bürger nicht isolieren oder durch Veränderungen benachteiligen, so ihr Argument.

Die Position der Grünen Senioren unterstreicht die Notwendigkeit einer inklusiven Verkehrsplanung in Solingen. Ihr Plädoyer für einen Kompromiss zielt darauf ab, Verkehrsreduktion und Barrierefreiheit in Einklang zu bringen. Das Ergebnis dieser Debatte wird maßgeblich prägen, wie künftige Mobilitätsprojekte die Belange älterer Bürger berücksichtigen.

Quelle