NRW stärkt Holocaust-Bildung trotz fehlendem Standort für Yad Vashems neues Zentrum
Charlotte KrügerNRW stärkt Holocaust-Bildung trotz fehlendem Standort für Yad Vashems neues Zentrum
Nordrhein-Westfalen hat seine Entschlossenheit im Kampf gegen Antisemitismus und zur Förderung der Erinnerung an den Holocaust bekräftigt. Der Bundesland wird die Pläne von Yad Vashem für ein neues Bildungszentrum unterstützen – auch wenn es den Standort selbst nicht beherbergen wird.
Das neue Bildungszentrum von Yad Vashem entsteht in München, mit einer weiteren Außenstelle in Leipzig. Mit dieser Initiative soll die Holocaust-Bildung in ganz Deutschland gestärkt werden.
Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei und CDU-Minister, hat sich öffentlich hinter das Projekt gestellt. Nordrhein-Westfalen wird sich einbringen, indem es sein Netzwerk aus Bildungs- und Gedenkstätten zur Verfügung stellt, um Yad Vashems Programme zu bereichern.
Obwohl das Zentrum außerhalb des Landes angesiedelt sein wird, will Nordrhein-Westfalen ein zentraler Partner bleiben. Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust bleibt ein zentraler Bestandteil der politischen und historischen Bildungsarbeit des Bundeslandes.
Das Zentrum wird deutschen Lernenden und Lehrkräften den Zugang zu den Ressourcen von Yad Vashem erleichtern. Durch die Beteiligung Nordrhein-Westfalens werden auch die bestehenden Gedenk- und Bildungsstätten des Landes in die bundesweiten Bemühungen eingebunden. Das Projekt unterstreicht das anhaltende Engagement Deutschlands für die Holocaust-Bildung.
