01 February 2026, 10:04

NRW-Schulen bleiben trotz Nahverkehrsstreik geöffnet – Eltern in der Pflicht

Eine Gruppe von Menschen, einige mit Taschen, geht vor einem Schulbus auf einer Straße, die von Gebäuden, Bäumen und Laternen gesäumt ist, unter einem klaren blauen Himmel.

NRW-Schulen bleiben trotz Nahverkehrsstreik geöffnet – Eltern in der Pflicht

Schulen in Nordrhein-Westfalen bleiben trotz bevorstehendem Nahverkehrsstreik geöffnet

Trotz eines angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Verkehr am Montag, den 2. Februar 2026, werden die Schulen in Nordrhein-Westfalen geöffnet bleiben. Von der Arbeitsniederlegung betroffen sind fast 30.000 Beschäftigte bei 30 Unternehmen in den Regionen Rhein und Ruhr. Das Schulministerium erinnerte Eltern daran, dass die Schulpflicht auch bei Ausfällen von Bussen und Bahnen weiterhin besteht.

Obwohl der Streik für viele Schülerinnen und Schüler die Anreise erschweren wird, betont das Land, dass reine Verkehrsprobleme keine Entschuldigung für Fehlzeiten darstellen. Eltern müssen sicherstellen, dass ihre Kinder die Schule besuchen – es sei denn, der Schulweg wird unzumutbar, etwa bei extrem langen Distanzen oder wenn keine Alternativen zur Verfügung stehen.

Für geplante Störungen rät das Ministerium den Eltern, frühzeitig Ersatzlösungen zu organisieren. Schulen könnten zwar digitale Aufgaben über Lernplattformen anbieten, diese ersetzen jedoch nicht den Präsenzunterricht. Die Entscheidung, ob der Schulweg zumutbar ist, liegt letztlich bei den Eltern – insbesondere bei plötzlichen, unerwarteten Verkehrsausfällen.

Da der Streik große Verkehrsnetze betrifft, sind mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen. Dennoch hat die Schulbehörde die Anwesenheitsregeln nicht gelockert, sodass Familien selbst für die Organisation des Schulwegs verantwortlich bleiben.

Die Arbeitsniederlegung wird die Anpassungsfähigkeit der Eltern auf die Probe stellen, da schulfreie Tage nur in Ausnahmefällen entschuldigt werden. Wo möglich, unterstützen die Schulen das Lernen mit Online-Aufgaben, doch der Präsenzunterricht hat Vorrang. Die klare Haltung des Ministeriums bedeutet: Familien müssen vorbauen, um unentschuldigte Fehlzeiten zu vermeiden.