25 December 2025, 06:08

Münster setzt auf Fairtrade-Fußbälle in allen städtischen Schulen

Eine Zeitung auf einem Tisch zeigt drei Männer in blauen T-Shirts, möglicherweise beim Fußballspielen, mit Text unten im Bild.

Münster setzt auf Fairtrade-Fußbälle in allen städtischen Schulen

Münster ist die erste Stadt in der Region, die ihre städtischen Schulen mit Fairtrade-zertifizierten Fußballbällen ausstattet. Insgesamt wurden 600 Bälle geliefert – ein weiterer Schritt in der langjährigen Verpflichtung der Stadt zu fairen Handelsstrukturen. Die Initiative geht auf einen Vorschlag der lokalen Fairtrade-Steuerungsgruppe zurück und fällt mit der Verlängerung des Titels "Fairtrade-Stadt" für weitere zwei Jahre zusammen.

Die Idee, Fairtrade-Fußbälle einzuführen, entstand in der Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town Münster", die seit 2010 besteht. Das Team aus lokalen Engagierten setzt sich cityweit für fairen Handel ein und regte den Umstieg auf nachhaltig produzierte Sportartikel für Schulen an.

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Vor dem Kauf prüfte das städtische Sportamt den Bedarf und testete die Qualität der Bälle. Nach der Freigabe wurden 600 Fußballbälle bestellt und an die Schulen verteilt, wo sie nun im Sportunterricht zum Einsatz kommen. Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Bälle bei Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern gut ankommen. Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt erfolgte, nachdem alle Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt wurden. Den Antrag hatte das Büro für Internationale Angelegenheiten vorbereitet und eingereicht, das die fairen Handelsinitiativen der Stadt koordiniert.

Hayrie Salish, Ansprechpartnerin der Stadt für internationalen Austausch und die Vernetzung im Fairtrade-Bereich, unterstützt Schulen und Kindertagesstätten bei der Umsetzung fairer Handelspraktiken. Für weitere Informationen ist sie über das Büro für Internationale Angelegenheiten erreichbar.

Die neuen Fußballbälle sind mittlerweile fester Bestandteil des Schulsports in Münster. Die Investition unterstreicht das kontinuierliche Bemühen der Stadt, faire Handelsgrundsätze in öffentliche Dienstleistungen zu integrieren. Mit dem gesicherten Fairtrade-Stadt-Titel bis 2026 sind weitere Vorhaben zur Ausweitung ethischer Beschaffung zu erwarten.