Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum mit 600 Arbeitsplätzen und Grünflächen
Charlotte KrügerMönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum mit 600 Arbeitsplätzen und Grünflächen
Mönchengladbach will das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum verwandeln. Das Projekt soll rund 390 Arbeitsplätze erhalten und etwa 200 weitere schaffen – zudem sind ansiedlungsverträgliche Gewerbebetriebe vorgesehen.
Die Initiative ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt sowie der Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen. Ermöglicht wird sie durch die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkircher Straße.
Das Plangebiet erstreckt sich zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße und grenzt an das Werksgelände von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sein Wachstum zu unterstützen und seinen langfristigen Standort in der Stadt zu sichern.
Geplant ist zudem ein Grün- und Freiflächenkorridor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verläuft. Dieser soll Fuß- und Radwege verbinden und gleichzeitig bei Starkregen die Belastung des Kanalsystems verringern – was den Hochwasserschutz und die Klimaanpassung verbessert.
Das Bebauungsplanverfahren „GE Rheinstraße“ schafft die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Vorhaben. Bürgermeister Felix Heinrichs begrüßt das Projekt: Es fördere die Entwicklung von Gewerbeflächen und sichere Arbeitsplätze.
Die Umstrukturierung bietet Platz für neue Unternehmen neben bestehenden Betrieben und führt grüne Infrastruktur ein, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen. Erwartet werden Impulse für die lokale Wirtschaft und eine höhere städtische Resilienz.
