Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur erobert Nordamerika mit Tausenden Spielautomaten pro Jahr
Deutscher Spielautomatenhersteller Merkur dringt mit Tausenden Automaten pro Jahr auf den nordamerikanischen Markt vor
Der deutsche Spieleanbieter Merkur will in Nordamerika Fuß fassen und plant, dort künftig jährlich Tausende Spielautomaten zu verkaufen. Das Unternehmen, das weltweit bereits über 100.000 Geräte betreibt, strebt an, 2025 zwischen 800 und 1.000 Automaten in die USA und nach Kanada zu liefern. CEO Lars Felderhoff sieht in der Region großes Potenzial – nicht zuletzt wegen der dortigen, stark konzentrierten Marktstruktur.
Merkur hat sich ehrgeizige Wachstumsziele für Nordamerika gesetzt: Bis 2027 will das Unternehmen jährlich 5.000 Spielautomaten in den USA und Kanada absetzen. Sämtliche Produktion läuft im Werk des Unternehmens in Lübbecke, Deutschland.
Die Expansion folgt auf die Übernahme des US-amerikanischen Anbieters Gaming Arts durch Merkur im Jahr 2025. Dieser Deal festigte die Marktposition des Unternehmens und ebnete den Weg für weiteres Wachstum. Neben physischen Automaten setzt Merkur zudem auf virtuelle Spielangebote, darunter Online-Plattformen und digitale Casinospiele.
Finanziell verzeichnete Merkur 2024 einen Konzernumsatz von 2,1 Milliarden Euro – ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen beschäftigt rund 15.300 Mitarbeiter, wobei der britische Markt nach Deutschland der zweitwichtigste ist. Bis 2026 peilt Merkur einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro an, wobei der Anteil der internationalen Märkte weiter steigen soll.
Merkurs Nordamerika-Offensive umfasst sowohl physische als auch digitale Spielprodukte. Die Investitionen in die US-Expansion unterstreichen das Vertrauen des Unternehmens in das langfristige Potenzial des Marktes. Bei Erfolg könnte dieser Schritt die globale Umsatz- und Marktposition von Merkur deutlich stärken.






