18 March 2026, 02:04

Märkischer Kreis hält sechs zusätzliche Polizeistellen trotz Brückeneröffnung fest

Eine Brücke überspannt eine belebte Straße mit Fahrzeugen, Fußgängern und Schirmen darunter, flankiert von Geländern und vor Buildings, Bäumen, Pfählen und einem klaren blauen Himmel.

Märkischer Kreis hält sechs zusätzliche Polizeistellen trotz Brückeneröffnung fest

Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizeistellen – auch nach Wiedereröffnung der Rahmede-Talbrücke

Der Kreis Märkischer Kreis wird auch nach der Wiedereröffnung der Rahmede-Talbrücke sechs zusätzliche Polizeikräfte behalten. Die Beamten sollen sich vorrangig auf die Verkehrskontrolle konzentrieren, da anhaltende Baustellen weiterhin den Verkehr behindern. Die Entscheidung folgt auf Monate mit massiven Staus und Schäden an lokalen Straßen, verursacht durch umgeleiteten Autobahnverkehr.

Die laufenden Bauarbeiten zwingen Autofahrer auf kleinere Straßen auszuweichen, was zu starker Abnutzung des untergeordneten Straßennetzes führt. Da für das kommende Jahr acht Vollsperrungen größerer Abschnitte geplant sind, werden Verzögerungen und Frustration voraussichtlich anhalten. Viele Verkehrsteilnehmer weichen bereits jetzt auf illegale Abkürzungen oder überhöhte Geschwindigkeit aus, um Staus zu umgehen.

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Als Reaktion darauf genehmigte das nordrhein-westfälische Innenministerium zum 1. September 2023 eine arbeitsbelastungsabhängige Aufstockung der genehmigten Polizeistellen. Zwar wurde keine genaue Zahl zusätzlicher Kräfte für ähnliche Projekte genannt, doch die sechs beibehaltenen Stellen im Märkischen Kreis bleiben speziell der Verkehrsüberwachung gewidmet. Ihr Einsatz soll riskantes Fahrverhalten eindämmen und die Stausituation während der langwierigen Bauphase entspannen.

Die zusätzlichen Polizeikräfte bleiben auch über die Brückeneröffnung hinaus im Einsatz, um die anhaltenden Verkehrsprobleme zu bewältigen. Die Behörden erhoffen sich dadurch eine Reduzierung illegaler Fahrmanöver und eine verbesserte Sicherheit auf den beschädigten Straßen. Da im nächsten Jahr noch acht größere Vollsperrungen anstehen, bleibt der Druck auf die lokale Infrastruktur und die Kontrollteams hoch.

Quelle