Kwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - Lukas Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach 3:3-Drama ungewiss
Die Zukunft von 1. FC Köln-Trainer Lukas Kwasniok steht nach einem nervenaufreibenden 3:3 im Rheinland-Derby auf der Kippe. Die Vereinsführung prüft nun seine Position nach einer Serie von sieben Spielen ohne Sieg. Der Druck auf Kwasniok hatte sich bereits vor dem Spiel weiter erhöht – eine mögliche Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach hätte ernsthafte Konsequenzen für seine Amtszeit gehabt.
Kritik an Kwasniok gab es bereits vor dem Derby, insbesondere nach einem enttäuschenden 1:1 in Hamburg. Seine gelassene Art nach dem Gladbach-Spiel – er scherzte mit Fans und Journalisten über ein "Picknick" in der Sonne – stand in krassem Gegensatz zu den wachsenden Sorgen im Verein.
Sportdirektor Thomas Kessler traf zu einer Krisensitzung ein, weigerte sich jedoch, öffentlich Rückendeckung für den Trainer zu geben. Später erklärte Kessler, es werde offene Gespräche über die Zukunft der Mannschaft geben – und ließ damit die Tür für einen Wechsel an der Seitenlinie offen.
Sollte der Verein handeln, gilt Co-Trainer René Wagner als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Köln-Führung, die nach dem jüngsten Rückschlag nun ihre Optionen abwägt.
Kwasniok selbst erschien am Trainingsgelände zu den Krisengesprächen, wobei sein genauer Amtsantritt als Cheftrainer in den offiziellen Unterlagen unklar bleibt.
Die nächsten Schritte des Vereins hängen von internen Beratungen ab. Kesslers Äußerungen deuten darauf hin, dass es für Kwasniok keine sofortigen Garantien gibt. Ein Trainerwechsel bleibt eine reale Möglichkeit, während der FC Köln versucht, die negative Serie zu durchbrechen. Das Ergebnis der Gespräche wird entscheiden, ob Kwasniok im Amt bleibt – oder ob Wagner übernimmt.






