Lachgas-Partys in Jülich: Polizei warnt vor gefährlichem Jugendtrend mit schweren Folgen
Mia AlbrechtLachgas-Partys in Jülich: Polizei warnt vor gefährlichem Jugendtrend mit schweren Folgen
Die Polizei in Jülich meldet eine Zunahme von leeren Lachgas-Kartuschen und Luftballons in öffentlichen Bereichen. Der jüngste Fund ereignete sich am Mittwoch, dem 27. August 2025, in der Nähe der Karthäuserstraße und des Parks „An der Promenade“. Beamte warnen vor dem wachsenden Trend unter Jugendlichen, das Gas wegen seiner berauschenden Wirkung einzuatmen.
Am Mittwochabend entdeckten Polizisten etwa 50 Jugendliche, die sich im Park versammelt hatten. In der Nähe fanden sie Dutzende weggeworfene Kartuschen und Ballons – typische Utensilien, um Lachgas zu inhalieren. Das Gas, umgangssprachlich auch als „Lachgas“ bekannt, wird dabei zunächst in Ballons gefüllt, bevor es eingeatmet wird.
Das Einatmen von Lachgas kann Schwindel, verzerrte Sinneswahrnehmungen und sogar Halluzinationen auslösen. Obwohl manche es für harmlos halten, betonen die Behörden, dass regelmäßiger Konsum zu Nervenschäden und anderen langfristigen Gesundheitsproblemen führen kann. Eltern und Erziehungsberechtigte werden aufgefordert, mit ihren Kindern über die Risiken zu sprechen.
Das Problem ist nicht neu, doch aktuelle Vorfälle zeigen, dass es sich ausbreitet. In den letzten Wochen haben Beamte wiederholt ähnliche Spuren in öffentlichen Räumen Jülichs entdeckt.
Die Polizei verstärkt nun die Streifen in Gebieten, in denen sich Jugendliche treffen. Gleichzeitig fordert sie ein größeres Bewusstsein für die Gefahren von Lachgas. Die Behörden machen deutlich: Was wie ein harmloses Experiment erscheinen mag, kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.






