04 April 2026, 08:05

Kwasniok warnt vor überzogenem Hype um Kölns Teenager-Talent El Mala

Schwarzes und weißes Foto von Fußballspielern im Einsatz auf einem Feld mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96-Banner.

Kwasniok über den Hype um Talent: "Wie die erste Liebe mit 14" - Kwasniok warnt vor überzogenem Hype um Kölns Teenager-Talent El Mala

Lukas Kwasniok, Trainer des 1. FC Köln, warnt vor dem wachsenden Hype um das 19-jährige Talent Saïd El Mala

In einem aktuellen Interview hat sich Lukas Kwasniok, Chefcoach des 1. FC Köln, kritisch zum medialen Rummel um den jungen Mittelfeldspieler Saïd El Mala geäußert. Der aufstrebende Star, der zu Saisonbeginn in der Bundesliga überzeugt hat, stehe plötzlich im Fokus überzogener Erwartungen – ohne dass es dafür eine solide Grundlage gebe.

El Mala hat in dieser Spielzeit bereits früh Akzente gesetzt: In seinen ersten sechs Ligaspielen gelangen ihm zwei Tore und eine Vorlage. Seine Leistungen haben Top-Klubs in ganz Europa aufhorchen lassen. Berichten zufolge beobachten Borussia Dortmund, der FC Bayern München, Paris Saint-Germain, der AC Mailand und Brighton & Hove Albion seine Entwicklung genau. Brighton soll sogar bereits ein Angebot in Höhe von rund 30 Millionen Euro vorgelegt haben.

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Kwasniok, der El Mala in jedem Bundesliga-Spiel der laufenden Saison von Beginn an aufstellte, verglich die mediale Aufmerksamkeit mit der ersten großen Liebe eines Teenagers – leidenschaftlich, aber nicht immer realitätsnah. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung räumte er ein, den Spieler nur begrenzt vor dem Hype schützen zu können. Gleichzeitig wies er Gerüchte über ein Interesse des FC Bayern als "nicht der Wahrheit entsprechend" zurück.

Der Trainer kritisierte, dass Teile der Fußballbranche unter Druck stünden, künstlich Begeisterung zu erzeugen – oft ohne fundierte Basis. Mit seinen Aussagen wollte er eine sachlichere Debatte über den rasanten Aufstieg des jungen Talents anstoßen.

El Malas starke Anfangsphase hat ihn ins Rampenlicht gerückt, während mehrere Spitzenklubs seine Entwicklung weiter verfolgen. Kwasnioks Worte unterstreichen die Herausforderung, die Erwartungen an einen Teenager zu managen, der sich erst noch im Profifußball etablieren muss. Seine nächsten Auftritte werden zeigen, ob das Interesse der Vereine in konkrete Angebote mündet.

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