07 May 2026, 20:09

Köln plant 34 Verkehrsprojekte für 2026 – doch Personalmangel droht Verzögerungen

Gebäude und Menschen auf Fahrrädern auf einer Straße.

Köln plant 34 Verkehrsprojekte für 2026 – doch Personalmangel droht Verzögerungen

Kölner Verkehrs- und Mobilitätsausschuss beschließt Maßnahmenpaket für 2026

Der Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr hat eine Reihe von Straßen- und Verkehrsprojekten für das Jahr 2026 auf den Weg gebracht. In seiner jüngsten Sitzung prüften die Mitglieder 34 Vorhaben und thematisierten zugleich die anhaltenden Personalengpässe in der Verkehrslenkung. Zu den zentralen Beschlüssen zählen die Neugestaltung der Buchholzstraße sowie die Forderung nach besseren Busverbindungen auf der Linie S11.

Einstimmig unterstützte der Ausschuss einen Antrag, der vom Bezirk und der Stadt verlangt, für ausreichende Ersatzverkehre auf der Buslinie S11 zu sorgen. Hintergrund sind Befürchtungen, dass Fahrgäste sonst mit Einschränkungen rechnen müssten.

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Auch die Personalsituation gab Anlass zur Sorge: Im Bereich der statischen Verkehrssteuerung ist derzeit nur noch eine Mitarbeiterin beschäftigt – diese befindet sich jedoch im Urlaub. Die Unterbesetzung wirft Fragen auf, ob die Behörde die anstehenden Projekte bewältigen kann.

Ein zentraler Beschluss betraf die Buchholzstraße, deren Umgestaltung nun genehmigt wurde. Die bestehende Verkehrsführung bleibt zwar erhalten, doch die Radwege sollen deutlich verbessert werden.

Das Maßnahmenprogramm 2026–2028 wurde finalisiert, wobei in der Sitzung vor allem die Vorhaben für 2026 detailliert diskutiert wurden. Dazu zählen unter anderem Ausbauarbeiten an der Altenberger-Dom-Straße und am Wickenpädchen. Die Sanierung der Leverkuser Straße ist für das späte Jahr 2027 vorgesehen.

Unterdessen wurde ein Radwegprojekt am Refrather Hasenweg gestoppt. Das Kölner Verwaltungsgericht blockierte die Pläne wegen unzureichender Verkehrsuntersuchungen – die bereits umgesetzten Änderungen müssen nun rückgängig gemacht werden.

Die Beschlüsse des Ausschusses skizzieren einen klaren Fahrplan für die Verkehrsmodernisierung im Jahr 2026, doch die Personalnot bleibt eine Herausforderung. Mit 34 genehmigten Projekten und einer Überprüfung der Busverbindungen steht nun die Umsetzung im Fokus. Die Blockade des Radwegs am Hasenweg bedeutet jedoch, dass einige Verbesserungen für Radfahrerinnen und Radfahrer vorerst auf sich warten lassen.

Quelle