„Klaas mit K“: Wie ein 24-Jähriger den Familienhof vor dem Kollaps rettet
Lea Koch„Klaas mit K“: Wie ein 24-Jähriger den Familienhof vor dem Kollaps rettet
Eine neue Doku-Reihe des Norddeutschen Rundfunks (NDR) begleitet Klaas Meier, einen jungen Landwirt, der den Familienbetrieb übernimmt – und vor großen Herausforderungen steht. Mit nur 24 Jahren musste Meier nach dem plötzlichen Tod seines Vaters die Verantwortung für den Hof übernehmen, während er gleichzeitig sein Studium fortsetzte. Die Serie mit dem Titel „Klaas mit K“ gibt einen intimen Einblick in seinen Kampf während der entscheidenden Erntezeit.
Das Leben von Klaas Meier änderte sich schlagartig, als sein Vater mitten im Studium starb. Ohne Vorwarnung übernahm er die Leitung des familieneigenen Ackerbau- und Lohnunternehmens. Die Dokumentation zeigt, wie er versucht, den Betrieb am Laufen zu halten – zwischen Selbstzweifeln und äußerem Druck.
Im Mittelpunkt der Reihe steht die Hochphase der Ernte, in der jede Entscheidung weitreichende Folgen hat. Neben der Landwirtschaft hat sich Meier eine Online-Präsenz aufgebaut und wurde 2024 mit dem Agri-Influencer-Award für seinen Instagram-Account ausgezeichnet. Sein Engagement in den sozialen Medien steht im Kontrast zum täglichen Kampf mit Maschinen, Personal und unberechenbarem Wetter. „Klaas mit K“ ist jetzt in der ARD Mediathek abrufbar. Offengeblieben bleibt, wer die Führung des Meier-Hofs langfristig übernehmen wird.
Die Dokumentation zeichnet ein ungeschöntes Bild moderner Landwirtschaft – durch die Augen von Klaas Meier. Seine Geschichte spiegelt die größeren Herausforderungen wider, vor denen junge Landwirte stehen, wenn sie Familienbetriebe übernehmen. Die Zuschauer erleben, wie er in einer entscheidenden Phase Tradition und Innovation unter einen Hut bringt.