KI-gesteuertes Verkehrssystem startet im Oktober mit ersten Tests in der Stadt
Theo SchulteKI-gesteuertes Verkehrssystem startet im Oktober mit ersten Tests in der Stadt
Neues digitales Verkehrssystem kommt im Rahmen des COMO-Projekts in die Stadt
Mit Unterstützung der Bundesregierung entsteht ein neues Verkehrskonzept, das Stickstoffemissionen reduzieren und den Verkehrsfluss verbessern soll. Die erste Phase startet in diesem Monat mit Tests neuer Informationsanzeigen und einer Presseveranstaltung im Oktober.
Acht moderne Verkehrsinformationsdisplays werden in der Stadt aufgestellt. Diese durchlaufen am Mittwoch, dem 8. Oktober, zwischen 10:00 und 14:30 Uhr technische Überprüfungen. Die Anzeigen sind Teil eines größeren, KI-gestützten Systems, das den Verkehr in Echtzeit überwachen und steuern soll.
Kernstück des Projekts ist ein neues Verkehrsleitzentrum. Von hier aus werden Mobilitäts- und Umweltdaten aus vernetzten Sensoren und Teststrecken gesammelt. Ziel ist es, eine intelligentere und umweltfreundlichere Lösung für den städtischen Verkehr zu entwickeln.
Das Vorhaben baut auf früheren Pilotprojekten auf, darunter ein Testbetrieb in Hochdorf mit der highQ-App zur Verkehrsoptimierung. Ein weiteres Projekt, MOIN in Osnabrück, soll bis 2025 an den Start gehen. Im Mittelpunkt stehen digitale Lösungen zur Verringerung schädlicher Stickoxidemissionen.
Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 22. Oktober, werden weitere Details zum COMO-Projekt vorgestellt. Bis Ende 2025 soll das System voll funktionsfähig sein und eine effizientere sowie ökologischere Verkehrssteuerung ermöglichen.
Das COMO-Projekt verbindet KI-Technologie, Echtzeitdaten und digitale Infrastruktur, um den Stadtverkehr zu revolutionieren. Mit Bundesförderung und laufenden Pilotversuchen zielt das System darauf ab, Emissionen zu senken und gleichzeitig für einen flüssigen Verkehrsablauf zu sorgen. Die ersten Komponenten werden Anfang Oktober getestet.






