JVA Willich wächst: Zweite Bauphase bringt 368 neue Haftplätze und moderne Werkstätten
Mia AlbrechtJVA Willich wächst: Zweite Bauphase bringt 368 neue Haftplätze und moderne Werkstätten
Justizvollzugsanstalt Willich in Nordrhein-Westfalen wird deutlich erweitert – zweite Bauphase steht vor dem Abschluss
Die Justizvollzugsanstalt Willich in Nordrhein-Westfalen durchläuft eine umfassende Erweiterung, da die zweite Bauphase kurz vor der Fertigstellung steht. Das vom Landesbetrieb Bau und Liegenschaften NRW (BLB NRW) geleitete Projekt fügt der bestehenden Anlage über 6.500 Quadratmeter neue Nutzfläche hinzu. Die im vergangenen Sommer planmäßig abgeschlossenen Abrissarbeiten älterer Bereiche ebneten den Weg für moderne Aufwertungen.
Der neue Gefängniskomplex in Willich-Anrath erstreckt sich über rund 27.000 Quadratmeter. Dazu gehören zwei Haftgebäude, Werkstätten sowie ein Multifunktionsgebäude. Die Erdarbeiten für das Haftgebäude 2 begannen im August 2023 und markierten damit einen entscheidenden Schritt in der Erweiterung.
Das Haftgebäude 2 allein umfasst etwa 6.000 Quadratmeter und wird 368 Haftplätze bieten. In der aktuellen Phase entstehen zudem eine große Freiluft-Sportanlage sowie erweiterte Werkstatt- und Mehrzweckflächen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die JVA Willich I insgesamt 768 Haftplätze umfassen.
Das Projekt stellt eine bedeutende Modernisierung der Strafvollzugsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen dar. Moderne Einrichtungen und erweiterte Angebote sollen die Betriebsabläufe effizienter gestalten und die Haftbedingungen verbessern.
Die Erweiterung der JVA Willich wird das regionale Strafvollzugssystem deutlich aufwerten. Mit neuen Gebäuden, Werkstätten und Sporteinrichtungen verfügt der Standort nun über eine zeitgemäße Infrastruktur. Die fertige Anlage wird als zentraler Baustein im modernisierten Justizvollzugsnetz Nordrhein-Westfalens dienen.






