Jugendliche in Mönchengladbach diskutieren direkt mit dem Bürgermeister über Politik
Charlotte KrügerJugendliche in Mönchengladbach diskutieren direkt mit dem Bürgermeister über Politik
Neue Initiative in Mönchengladbach bringt Jugendliche in direkten Austausch mit Stadtverantwortlichen
Am 3. Februar 2026 trafen sich in Mönchengladbach zehn Schüler:innen zweier örtlicher Schulen mit Bürgermeister Marcel Kreutz, um eine Reihe geplanter Dialogveranstaltungen einzuläuten. Das Projekt zielt darauf ab, regelmäßige Gespräche zwischen Jugendlichen und der Stadtverwaltung zu etablieren – unterstützt von einem lokalen Demokratieverein.
Das erste offizielle Treffen folgte auf eine Podiumsdiskussion am 8. Juli 2025, die den Rahmen für die Dialogreihe setzte. Schüler:innen der Nelson-Mandela-Gesamtschule und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums kamen mit dem Bürgermeister sowie Mitgliedern des Vereins Mönchengladbach für Demokratie und Vielfalt zusammen. Ihr Ziel: Anliegen zu äußern, Wahlversprechen zu hinterfragen und politische Entscheidungsprozesse zu ergründen.
Der Verein Mönchengladbach für Demokratie und Vielfalt spielte dabei eine centrale Rolle. Er begleitete die Jugendlichen mit organisatorischer und inhaltlicher Unterstützung, um strukturierte Diskussionen zu ermöglichen. Roland Vossebrecker, Vorstandsmitglied des Vereins, bezeichnete die Initiative als "Demokratie zum Anfassen" und lobte ihr Potenzial, junge Menschen für das gesellschaftliche Engagement zu begeistern.
Auch Bürgermeister Kreutz zeigte sich begeistert und hob das Engagement sowie das politische Bewusstsein der Schüler:innen hervor. Das Projekt bleibt nicht auf die beiden Schulen beschränkt – bereits jetzt sind weitere Bildungseinrichtungen eingeladen, an künftigen Terminen teilzunehmen.
Die Dialogreihe steht für einen systematischen Ansatz, die Jugend Mönchengladbachs mit der Kommunalpolitik zu vernetzen. Mit fortlaufender Begleitung durch den Demokratieverein erhalten die Schüler:innen weiterhin die Möglichkeit, ihre Anliegen vorzubringen und politische Abläufe aus erster Hand zu erleben. In den kommenden Monaten sollen weitere Schulen hinzukommen.