Igal Avidan liest in Duisburg über jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel
Mia AlbrechtIgal Avidan liest in Duisburg über jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel
Öffentliche Lesung mit dem israelischen Journalisten und Autor Igal Avidan
Am Freitag, dem 24. Oktober, findet um 19 Uhr eine öffentliche Lesung mit dem israelischen Journalisten und Autor Igal Avidan statt. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der Stadtteilbibliothek Großenbaum und dem Bürger Verein Duisburg-Großenbaum/Rahm, präsentiert Auszüge aus seinem Buch "… und es wurde Licht!" – eine Auseinandersetzung mit dem Thema jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, studierte englische Literatur, Informatik und Politikwissenschaft, bevor er als freier Korrespondent tätig wurde. Heute berichtet er aus Berlin für israelische und deutsche Medien.
Sein Buch beleuchtet die Herausforderungen des Zusammenlebens von Juden und Arabern in Israel – ein Land, dessen Entwicklung seit seiner Gründung 1948 von anhaltenden Konflikten, militärischer Kontrolle über die palästinensischen Gebiete und tiefen gesellschaftlichen Spaltungen geprägt ist. Gesetze wie das Nationalstaatsgesetz von 2018, das die jüdische Staatsidentität betont, haben die Bemühungen um ein langfristiges Miteinander zusätzlich erschwert.
Die Lesung findet in den Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek Großenbaum (im Gebäude der Gesamtschule Süd) in Kooperation mit dem örtlichen Bürger Verein statt.
Avidans Auftritt bietet die Gelegenheit, seine Perspektiven auf Israels komplexe soziale und politische Landschaft kennenzulernen. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen – ohne Eintrittsgeld oder Anmeldeformalitäten. Die Organisatoren haben bestätigt, dass die Lesung pünktlich um 19 Uhr beginnt.